Die Siemensbahn war vor 90 Jahren in Betrieb gegangen, 1980 wurde sie stillgelegt. Foto: Jens Kalaene/dpa
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Reaktivierung der S-Bahntrasse Planung für Siemensbahn beginnt

In der nächsten Woche unterzeichnen Berlins Regierender Michael Müller und Bahnvorstand Ronald Pofalla die Finanzierungsvereinbarung für die stillgelegte Bahn.

Seit 39 Jahren ist die Berliner Siemensbahn stillgelegt. Die Deutsche Bahn und der Senat treiben nun die Reaktivierung der S-Bahntrasse voran – die Planung soll beginnen.

In einer Woche wollen Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn, Ronald Pofalla, im Bahnhof Wernerwerk die „Finanzierungsvereinbarung für erste vorgezogene Planungsleistungen“ unterzeichnen. Damit kann dann die Planung für den Wiederaufbau der Strecke im Spandauer Ortsteil Siemensstadt beginnen.

Bis Züge fahren, dürften allerdings noch einige Jahre vergehen. Die rund fünf Kilometer lange Strecke war 1929 vom Bahnhof Jungfernheide bis zum Bahnhof Gartenfeld in Betrieb gegangen. Sie sollte Arbeiter aus der Innenstadt zu den Siemens-Werken bringen. Im Jahr 1980 hatte die auch in West-Berlin für die S-Bahn zuständige DDR-Reichsbahn den Abschnitt nach einem Streik stillgelegt.

Die Wiederbelegung der Strecke steht im Zusammenhang mit den Plänen von Siemens, bis zu 600 Millionen Euro in seinen neuen Campus zu investieren. (Tsp)

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