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Update Verkäufer mit Schusswaffen bedroht Zwei Supermärkte überfallen

Leonard Scharfenberg

In Marzahn und im Prenzlauer Berg überfielen bewaffnete Unbekannte zwei Geschäfte. In beiden Fällen konnten die Täter flüchten.

Bewaffnete Männer haben am Montagabend zwei Berliner Supermärkte überfallen. Laut Polizei ist bis jetzt kein Zusammenhang zwischen den Taten erkennbar.

Zuerst traf es ein Geschäft in der Kniprodestraße im Prenzlauer Berg. Zwei maskierte Unbekannte betraten den Supermarkt um 21 Uhr, bedrohten eine 27-jährige Angestellte und ihren 35-jährigen Kollegen mit einer Schusswaffe. Nach Angaben der Polizei forderten die beiden Täter die Mitarbeiter anschließend auf, das Geld aus der Kasse herauszugeben. Die beiden Unbekannten konnten mit der Beute fliehen. Die Angestellten blieben unverletzt.

Rund eineinhalb Stunden später überfielen drei Männer einen Supermarkt in der Marzahner Marchwitzastraße. Ersten Ermittlungen zufolge passten die Täter einen 56-jährigen Mitarbeiter vor dem Ladenausgang ab, der gerade dabei war, das Geschäft zu verlassen.

Mit einem Messer und einer Schusswaffe hätten die Männer den Verkäufer zurück in die Räume gedrängt, wo sich noch eine 57-jährige Kollegin von ihm aufhielt. Nachdem sie das geforderte Geld an sich nahmen, flohen die drei Männer. Auch hier wurde niemand verletzt.

Die Polizei vermute zum jetzigen Zeitpunkt keinen Zusammenhang zwischen den Taten. Das teilte ein Polizeisprecher am Dienstag auf Anfrage des Tagesspiegels mit. Man prüfe aber Gemeinsamkeiten zwischen den Fällen.

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