Der Wannsee in Zehlendorf. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
© Kitty Kleist-Heinrich

Serie sexueller Übergriffe in Berlin Polizei bittet um Mithilfe von Zeugen und Opfer

Nach mehreren Fällen sexueller Übergriffe in Zehlendorf und nahe des Teufelsbergs bittet die Polizei um Hinweise. Zeugen und auch ein Opfer sollen sich melden.

In den vergangenen Wochen kam es zu drei Fällen sexueller Übergriffe, unter anderem zu mindestens einer Vergewaltigung. Die Polizei und die Berliner Staatsanwaltschaft bitten die Bevölkerung um Mithilfe, um den oder die Täter zu identifizieren.

Weiterhin ermittelt die Polizei, ob es sich bei den angezeigten Taten um denselben Täter handelt.

Am Donnerstag vergangener Woche, dem 25. Juni, beobachtete ein Passant gegen 19 Uhr eine Sexualstraftat auf einem Waldweg nahe des Teufelsbergs – ob es sich dabei um eine Vergewaltigung handelte, teilte die Polizei nicht mit.

Der Zeuge erstattete Anzeige bei der Polizei. Beamte, die kurze Zeit später am Ort eintrafen, konnten allerdings weder Täter noch Opfer ausfindig machen. Um die Tat verifizieren zu können, bitten die Beamten um Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere bittet sie das Opfer, sich zu melden.

Am Montag, den 22. Juni, wurde eine Frau im Bereich um den Wannsee vergewaltigt. Auch diese Tat wurde bei der Polizei angezeigt.

[Aktuelle Polizeimeldungen aus Berlin finden Sie in unserem Blaulicht-Blog.]

Auch am vergangenen Sonntag, den 28. Juni, versuchte ein noch unbekannter Täter, eine Frau anzugreifen. Diese konnte flüchten und somit einer möglichen Vergewaltigung entkommen.

Die Polizei bittet nun um Mithilfe und fragt:

  • Wer hat die Tat am Donnerstag, 25. Juni 2020 um 19 Uhr nahe des Teufelsberges beobachtet?
  • Wer kann Angaben zu den beiden anderen Taten am 22. und 28. Juni 2020 machen?
  • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nimmt das LKA 134 beim Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664- 913402 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Diese könnten auch vertraulich behandelt werden, so die Berliner Polizei.

(Tsp)

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