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Ein 22-Jähriger ist in der Nacht am Görlitzer Park verletzt worden - wie, ist noch unklar. Foto: imago/Jakob Hoff
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Polizeieinsatz in Berlin-Kreuzberg Mann mit Kopfplatzwunde am Görlitzer Park gefunden

Um kurz vor Mitternacht fand eine Zeugin einen 22-Jährigen blutend in der Ratiborstraße. Wie es zu der Verletzung kam, ist noch unklar.

In der Nacht zu Donnerstag ist die Polizei zu einem Einsatz am Görlitzer Park alarmiert worden. In der Ratiborstraße sei um kurz nach Mitternacht ein 22-Jähriger mit einer Kopfplatzwunde gefunden worden. Zuerst berichtete die "Berliner Zeitung".

Ein Polizeisprecher bestätigte dem Tagesspiegel den Einsatz.

Demnach seien die Hintergründe der Verletzung noch unklar, der Mann sei "nicht besonders kooperativ" gewesen und habe der Polizei kaum Informationen gegeben - nur, dass er an der Wiener Ecke Ratiborstraße verletzt worden sein soll und Schüsse gefallen sein sollen.

Allerdings könne man diese Angaben nicht nachvollziehen, sagte der Sprecher, da das Verletzungsbild ein anderes sei. Wie genau die Verletzung zustande gekommen sei, werde derzeit noch ermittelt.

Der Mann habe in der Nacht eine Zeugin angesprochen, die angesichts seiner Verletzung den Notruf verständigt habe. In seiner Hosentasche fanden Beamte zwei Messer.

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Da der Einsatzanlass nach Angaben des Mannes zunächst "Schüsse" gewesen seien, erschien die Polizei mit einem größeren Aufgebot, der Bereich um die Straße wurde in der Nacht abgesperrt.

Der "Berliner Zeitung" zufolge wollen mehrere Zeugen vor Ort im Vorfeld Schüsse gehört haben. Der Mann befinde sich nicht in Lebensgefahr, bleibe aber noch zur Beobachtung im Krankenhaus.

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