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Nach Brandserie in Berlin-Steglitz Mutmaßlicher Brandstifter schweigt vor Gericht

15 Feuer binnen zwei Tagen soll ein Mann in Steglitz gelegt haben. Dabei entstand ein Schaden von 35.000 Euro. Der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen.

Viereinhalb Monate nach der Brandserie in Berlin-Steglitz steht seit Mittwoch ein 38-jähriger Mann vor Gericht. Er soll innerhalb von zwei Tagen insgesamt 15 Mal Feuer gelegt haben. Der Beschuldigte schweigt aber bisher zu den Vorwürfen.

Der Mann soll vorrangig Müllcontainer und Abdeckplanen von Motorrädern angezündet haben. In zwei Fällen seien mehrere geparkte Fahrzeuge zum Teil erheblich beschädigt worden. Menschen wurden aber nicht verletzt.

Die Brandserie begann in der Nacht zum 27. Mai 2019. Zehn Brände soll der Angeklagte innerhalb von dreieinhalb Stunden gelegt haben. Er gilt als psychisch krank und sei damals ohne festen Wohnsitz gewesen.

In der folgenden Nacht habe der Beschuldigte erneut Feuer gelegt, so die Staatsanwältin. Bei einer Tat seien vier Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen worden, der Schaden betrage rund 35.000 Euro.

Der Angeklagte wurde zwei Tage später bei einem erneuten Feuer festgenommen. Die Staatsanwaltschaft strebt seine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Der Prozess um Brandstiftung und Sachbeschädigung wird am 17. Oktober fortgesetzt. (dpa)

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