Die Polizei sperrte den Tatort am Waldrand bei Mögelin ab. Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Mordfall in Brandenburg Sterbende Frau in Auto gefunden - Sie wurde erschossen

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Eine zwölfköpfige Ermittlungsgruppe fahndet nach dem Mörder einer Frau, die am Samstag im Havelland vermutlich in ihrem Wagen getötet wurde.

Mord auf einem Feldweg bei Premnitz im Landkreis Havelland: Eine Frau ist dort am Samstagabend tot in ihrem Auto gefunden worden – erschossen. Am Sonntag stellte sich heraus, dass die 57-Jährige getötet wurde und sich nicht selbst das Leben genommen hat.

Zeugen fanden die sterbende Frau auf dem Feldweg nahe dem Premnitzer Ortsteil Mögelin (nahe Rathenow). Sie riefen gegen 20 Uhr Polizei und Feuerwehr. Sanitäter versuchten, die Frau wiederzubeleben, jedoch vergeblich. Von einem Notarzt konnte nur noch der Tod der Frau festgestellt werden.

Die Tote soll eine Jägerin sein

Nach Informationen des Brandenburger TV-Senders „SKB-TV“ soll die Frau Jägerin sein. Sie starb in ihrem Kleinwagen, der ein Kennzeichen aus dem Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) trägt, der Landkreis beginnt wenige Kilometer südöstlich von Premnitz.

Die Brandenburger Polizei richtete eine zwölfköpfige Ermittlungsgruppe unter Leitung der Mordkommission der Polizeidirektion West ein. „Derzeit werden Spuren ausgewertet und Zeugen vernommen“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Ein konkreter Tatverdacht habe sich bislang noch nicht ergeben.

Als sie gefunden wurde, war sie nicht mehr ansprechbar

Die Zeugen, die die Frau fanden, berichteten der Polizei, dass sie die Schussverletzung erkannt hätten, die Frau aber nicht mehr ansprechbar gewesen sei. Kriminaltechniker bauten ein großes Zelt über dem Tatort auf, die Spurensicherung dauerte am Sonntag noch an. Die „B.Z.“ berichtete, dass im oder am Auto keine Waffe gefunden worden sein soll. Ob die Frau eine Waffe dabei hatte und nahe dem abseits gelegenen Feldweg auf die Jagd wollte, ist unklar.

Die Polizei lehnte weitergehende Auskünfte ab: „Details zu Ermittlungsergebnissen werden nicht mitgeteilt“, hieß es in einer Mitteilung.

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