Vladimir Svintovski wird verdächtigt 1999 einen Mord begangen zu haben. Polizei Berlin
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Internationaler Fahndungsaufruf Mutmaßlicher Mörder gesucht

Knapp 20 Jahre, nachdem ein Mann in Zehlendorf durch einen Kopfschuss getötet wurde, fahnden Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem mutmaßlichen Mörder.

Am 6. Mai 1999 wurde der Medikamentenhändler Piotr Blumenstock durch einen Kopfschuss in Berlin-Zehlendorf getötet. Knapp zwanzig Jahre nach der Tat fahnden Polizei und Staatsanwaltschaft nun nach dem dringend Tatverdächtigen Vladimir Svintkovski. Der Mann ist polnischer Staatsbürger mit russischen Wurzeln. Die Fahndungsbilder zeigen den Gesuchten mit roten Haaren und Bart, sie stammen allerdings aus den 1990er Jahren, die Polizei geht davon aus, sein Haar sei mittlerweile verblasst oder ergraut.

Der Gesuchte soll seine Identität regelmäßig wechseln

Außerdem soll der Gesuchte regelmäßig Perücken tragen und sein Barthaar verändern, er wird als "Verwandlungskünstler" beschrieben. Möglicherweise hat er sein Äußeres sogar mit Hilfe plastischer Chirurgie verändert, in den vergangenen Jahren nutze er viele verschiedene Aliaspersonalien, um seine Identität zu verschleiern.

Svintkovski ist 176 cm groß und spricht mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Polnisch und Russisch.

Belohnung ausgesprochen

Polizei und Staatsanwaltschaft fragen nun nach Hinweisen zu Aufenthaltsort oder Kontaktpersonen zu dem gesuchten Mann. Für Hinweise zur Gewinnung von Beweismitteln oder Aufklärung der Straftat hat die Staatsanwaltschaft Berlin eine Belohnung von bis zu 10.000,- Euro ausgelobt.

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664-973209, per Fax unter der Nummer (030) 4664-973299, per E-Mail fahndung-blume@polizei.berlin.de oder auch jede andere Polizeidienststelle.

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