Polizisten der Antiterroreinheit GSG 9 bei einer Übung. Oliver Berg dpa
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Eliteeinheit der Polizei GSG-9-Einheit wird dauerhaft in Berlin stationiert

Seit Anfang Juli ziehen Kräfte der Anti-Terror-Einheit GSG 9 nach Berlin. Langfristig sollen sie in einer Kaserne in Spandau stationiert werden.

Polizisten der Spezialeinheit GSG 9 sind seit Anfang Juli dauerhaft in Berlin stationiert. Das bestätigte Meik Gauer, Pressesprecher der Bundespolizei für Spezialeinheiten. Die GSG 9 ist für die Bekämpfung von Schwerst- und Gewaltkriminalität sowie Terrorismus zuständig. Die Entscheidung, einen Standort der Einheit in Berlin zu eröffnen, wurde schon länger diskutiert.

In den kommenden Jahren soll die Berliner Einheit weiter ausgebaut werden, insgesamt ist geplant, dass eine der vier GSG 9-Einheiten nach Berlin umziehen soll. Der Hauptstandort der GSG 9 soll jedoch auch in Zukunft in St. Augustin in der Nähe von Bonn verbleiben.

Der Präsident der Bundespolizei-Direktion Spezialkräfte, Olaf Lindner, twitterte: "Dies ist eine weitere Stärkung der Krisen- und Reaktionsfähigkeit der Bundespolizei bei der Bekämpfung schwerer Gewaltkriminalität und Terrorismus in der Hauptstadtregion."

Wo die Einheit untergebracht ist und welchen Personalumfang sie hat, wollte die Bundespolizei nicht mitteilen, lediglich, dass der Standort im "erweiterten Berlin" sein soll. Seit längerem ist jedoch bekannt, dass die Spezialkräfte endgültig in der Schmidt-Knobelsdorf-Kaserne in Berlin-Spandau untergebracht werden sollen, diese muss jedoch erst noch kernsaniert werden und wird erst in vier bis sechs Jahren bezugsfertig sein. Bis die Knobelsdorf-Kaserne hergerichtet ist, soll die GSG9 zunächst auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne der Bundeswehr in Wedding unterkommen.

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