Die Berliner S-Bahn (Symbolbild). Foto: Paul Zinken/dp
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Berlin-Neukölln Metallzaun im Gleisbett - S-Bahn-Fahrgäste stecken drei Stunden fest

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Wegen der Kollision mit einem Metallzaun konnte ein S-Bahn-Zug am Abend seine Fahrt nicht fortsetzen. Erst Stunden später konnte die S41 evakuiert werden.

Unbekannte haben am Mittwochabend einen Metallzaun ins Gleisbett an der Oderstraßenbrücke in Neukölln gelegt oder geworfen. Ein Zug der S41 wurde bei der Kollision mit dem Zaun um kurz nach 20 Uhr so schwer beschädigt, dass er seine Fahrt nicht fortsetzen konnte. Die Fahrgäste mussten etwa zweieinhalb Stunden in den Abteilen ausharren, bis ein Leerzug den defekten Zug in den Bahnhof Tempelhof geschoben hatte.

Um 22.48 Uhr sei die Evakuierung dann abgeschlossen worden, teilte die S-Bahn am Donnerstagmorgen mit.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen schweren Eingriffs in den Straßenverkehr. Mit sachdienlichen Hinweisen können sich Bürger an die Bundespolizei oder an jede andere Polizeistelle wenden. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. (Tsp)

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