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Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Kitty Kleist-Heinrich
© Kitty Kleist-Heinrich

Bei Einsatz in Berlin-Spandau Polizisten wehren Messerangriff mit gezogener Schusswaffe ab

In Haselhorst geht ein Mann mit einem Messer auf einen anderen los, dann auf Polizeibeamte. Erst als diese mit einer Waffe drohen, kann er festgenommen werden.

Polizisten haben sich in Haselhorst im Bezirk Spandau einen Mann mit gezogener Schusswaffe vom Leib gehalten. Der 30-Jährige sei mit einem Messer in der Hand auf die Beamten zugerannt, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Erst als sie mit der Waffe drohten, habe er das Messer weggeworfen und sei unter Einsatz von Reizgas überwältigt und festgenommen worden, hieß es.

Gegen Mitternacht war es demnach an der Kreuzung Elsa-Wagner-Straße Ecke Olga-Tschechowa-Straße zu einem Streit zwischen zwei Männern gekommen, bei dem der 30-Jährige mit einem Küchenmesser auf einen 28-Jährigen losgegangen war.

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Er flüchtet zunächst, kehrte aber wieder an den Ort zurück, wo er von den alarmierten Einsatzkräfte schon erwartet wurde. Er wollte zunächst erneut flüchten, lief aber dann mit dem erhobenen Messer auf die Beamten zu.

Der 30-Jährige muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Widerstands gegen sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. (dpa)

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