Spitze. Elke Büdenbender wird auch „Erste Ehrenamtliche“ genannt. Foto: Jutrczenka/dpa
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Neujahrsempfang im Schloss Bellevue Frank-Walter Steinmeier und Elke Büdenbender würdigen Ehrenamtliche

Bei seinem Neujahrsempfang ehrt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gemeinnütziges Engagement. Das sei ein beflügelnder Aspekt des Amtes.

Die meisten kennen Elke Büdenbender als „First Lady“. Freunde nennen die Frau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auch schon mal „First Volunteer“, was man übersetzen könnte mit „erste Ehrenamtliche“. Schließlich verzichtet sie für ihre Aufgaben an der Spitze des Staates vorübergehend auf ihren geliebten Beruf als Richterin.

Die Begegnung mit anderen Ehrenamtlichen und engagierten Menschen gehört allerdings zu den beflügelnden Aspekten des Amtes, wie sie immer wieder betont.

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In diesen Tagen bereiten sich wieder zahlreiche Berliner und Brandenburger darauf vor, dem Bundespräsidenten und seiner Frau beim Neujahrsempfang am 9. Januar persönlich zu begegnen. Jahr für Jahr rücken dabei Menschen ins Licht der Kameras, die zum Teil seit langer Zeit in aller Stille Dienste tun, ohne die unsere Gesellschaft schlicht nicht so gut funktionieren würde.

  • Klaus-Dieter Heinken engagiert sich bereits seit Ende der 90er Jahre für die Christiane Herzog Stiftung, die Menschen unterstützt, die an Mukoviszidose leiden. Nebenbei findet er auch noch Zeit für gute Werke im Lions Club Berlin-Intercontinental.
  • Anke Schüle aus Neuruppin steht als ehrenamtliche Notfallseelsorgerin seit 2007 immer wieder Menschen in Ausnahmesituationen bei.
  • Die langjährige Landesjugendsprecherin innerhalb der Berliner Jugendfeuerwehr, Josephine Wallasch, hat rund 1100 Jugendliche vertreten.
  • Eveline Lämmer etwa engagiert sich für die Bedürfnisse älterer Menschen in der Volkssolidarität Berlin.
  • Jörg Wehling ist Schiedsrichterobmann und Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses beim Berliner Fußball-Verband.
  • Harriet Lindemann aus Kleinmachnow motiviert gemeinsam mit Matthias Rischau aus Berlin Menschen im Rahmen des Projekts „Yadan Biad“, Geflüchtete auf dem Weg in die Gesellschaft zu begleiten.
  • Sevim Celebi-Gottschlich war, wie bereits berichtet, als erste Migrantin Abgeordnete in einem deutschen Parlament und setzte sich als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Ende der 80er Jahre für gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund ein.
  • Im brandenburgischen Uebigau-Wahrenbrück führt Jürgen Bartholomäus als Vorsitzender des Fördervereins und technischer Experte interessierte Besucher durch das Besucherbergwerk „Brikettfabrik Louise“.
  • Daniela Hüttig aus Brielow gab ihre freie Zeit für die Vorstandsarbeit im Verein Sportfreunde Brandenburg 94.
  • Einer besonderen Herausforderung stellten sich Tino Gausche aus Jüterbog und Christian Liebe aus Luckau im letzten Sommer. Sie engagierten sich bei der Waldbrandbekämpfung auch auf Flächen, auf denen mit Blindgängern gerechnet werden musste.
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