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In Brandenburg wurde ein großes Hakenkreuz in eine Wiese neben einem Feld gemäht (Symbolbild). Foto: IMAGO/serienlicht
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Nazi-Symbol in Brandenburg entdeckt Hakenkreuz in Wiese gemäht – Polizei ermittelt Verdächtigen

Neben einem Feld in Niederfinow (Barnim) wurde ein großes Hakenkreuz in eine Wiese gemäht. Nun hat die Polizei den mutmaßlichen Täter ausfindig gemacht.

Zu dem in eine Brandenburger Wiese gemähten 360 Quadratmeter großen Hakenkreuz hat die Polizei nun einen Verdächtigen ermittelt. Das sagte eine Sprecherin der Polizeidirektion Ost in Frankfurt (Oder) am Montag.

Ermittler des für politische Straftaten zuständigen Staatsschutzes haben den Angaben zufolge den mutmaßlichen Täter ausfindig gemacht. Der Mann sei noch nicht vernommen worden. Daher konnte die Polizei auch noch nicht zur Motivation des Mannes mitteilen. Zur Identität des verdächtigen Mannes machte die Polizei keine Angaben.

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Das 19 mal 19 Meter große Hakenkreuz war am vergangenen Dienstag von einem Reporter der „Bild“-Zeitung aus einem Flugzeug im Landkreis Barnim entdeckt worden.

Er hatte ein Foto davon bei Twitter veröffentlicht. Dadurch und nach Medienanfragen war auch die Polizei darauf aufmerksam geworden.

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Daraufhin hatte die Polizei ihren Hubschrauber losgeschickt. Die Polizisten konnten das Hakenkreuz aus der Luft auf einer Wiese neben einem Feld in Niederfinow (Barnim) erkennen. Die Polizei ließ das „Nazisymbol unkenntlich“ machen und leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Der Verdacht: Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, Paragraf 86a Strafgesetzbuch.

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