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Auf die Entscheidung des CDU-Bundesverbandes für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten folgten etliche Austritte der Berliner Parteimitglieder. Foto: Wolfgang Kumm/dpa
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Nach Votum für Laschet Etliche Parteimitglieder verlassen die Berliner CDU

Die Stimmung an der Basis sei aktuell nicht besonders gut, sagt der Berliner Verband. Auch Landeschef Kai Wegner hatte Gegenkandidat Markus Söder favorisiert.

Nach dem Votum des CDU-Bundesvorstands für Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union sind in Berlin etliche Parteimitglieder ausgetreten. Bislang seien eine ganze Reihe solcher Austritte bekanntgeworden, hieß es am Donnerstag aus dem CDU-Landesverband.

Zahlen wurden nicht genannt, weil es dazu noch keinen Überblick gebe. Denn Parteimitglieder könnten ihren Austritt gegenüber dem Orts-, Kreis-, Landes- oder Bundesverband mitteilen.

Der CDU-Landesvorsitzende Kai Wegner hatte im Unions-Machtkampf um die Kanzlerkandidatur für CSU-Chef Markus Söder plädiert und das mit dem Stimmungsbild in den Berliner Parteigremien begründet.

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Nach der Entscheidung für den CDU-Vorsitzenden und NRW-Ministerpräsidenten Laschet in der Nacht zum Dienstag sei die Stimmung an der Berliner CDU-Basis nicht besonders gut, hieß es nun dazu.

Am 26. September findet neben der Bundestagswahl auch die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus statt. In Berlin hat die CDU rund 13.000 Mitglieder. (dpa)

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