Das geplante Einkaufszentrum "Tegel Quartier" in der Fußgängerzone an der Gorkistraße. Simulation: HGHITegel
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Nach Protesten von Arbeitern Einigung am Tegel Quartier

Theresa Rohrhirsch
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Nachdem Arbeiter vor der Firma des Unternehmers Harald Huth wegen angeblich ausstehender Löhne protestiert haben, kam es nun zur Einigung.

Nach den Protesten von Arbeitern der CEC Bau GmbH vor dem Firmensitz der HGHI Holding GmbH, wegen angeblich ausstehender Löhne, gab es nun eine Einigung. Mitarbeiter der Baufirma hatten am 8. August 2018 der HGHI Holding vorgeworfen, getätigte Leistungen nicht bezahlt und sich nicht an Fristen gehalten zu haben. Die Proteste stießen bei der Firma von Harald Huth auf Unverständnis, da man dort der Ansicht war, alle Zahlungen fristgemäß getätigt zu haben.

Um die Konflikte zu lösen fanden einige Gespräche zwischen den Geschäftsleitungen beider Firmen statt und die Angelegenheiten wurden intern geprüft.

Einvernehmliche Lösung gefunden

In einem abschließenden Gespräch habe man sich nun einvernehmlich über den Streitwert der vermeintlich ausstehenden Zahlungen geeinigt. „Aufgrund einer internen Fehlkommunikation auf unserer Seite, kam es leider zu den unzutreffenden Behauptungen über die offenen Forderungen“, teilte die Geschäftsleitung der CEC Bau GmbH dem Tagesspiegel mit. Man bedauere die Unannehmlichkeiten. Außerdem wolle man sich „persönlich bei Herrn Huth in aller Form für die negativen Äußerungen über seine Person entschuldigen“.

Die HGHI hat keine weiteren Bedenken die Zusammenarbeit mit der CEC Bau GmbH fortzuführen, da man zu einer einvernehmlichen Lösung kommen konnte. Die Arbeiten am Tegel Quartier werden also wiederaufgenommen.

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