Die Berliner U-Bahn (Symbol) Foto: Jochen Brockmann
© Jochen Brockmann

Nach Kabelbrand in der U-Bahn U7 fährt nur noch alle zehn Minuten nach Rudow

Die Folgen eines Kabelbrands in einem U-Bahn-Tunnel sind gravierend. Voraussichtlich bis zum Ende der Sommerferien verkehren weniger Züge auf der U7.

Nach dem Kabelbrand im U-Bahnhof Hermannplatz am vergangenen Sonntag können die Züge der U7 nach Rudow nur noch im 10-Minuten-Takt fahren. Nach Angaben der BVG ist die Stromversorgung auf dem südlichen Abschnitt der Linie so stark eingeschränkt, dass auf diesem Streckenabschnitt nur noch ein Teil der Züge fahren kann. Zunächst fuhren die Züge zwischen Rudow und Mehringdamm alle zehn Minuten, seit Donnerstagabend sogar nur bis Möckernbrücke. Zwischen Möckernbrücke und Spandau gilt der übliche Takt, tagsüber also alle fünf Minuten. In die Fahrplanauskunft des VBB ist die Taktausdünnung nicht eingearbeitet, Fahrgästen werden auch Züge angezeigt, die ausfallen.

Dass der normale Takt ab Spandau nur noch bis Möckernbrücke angeboten wird, erklärt die BVG so: Dort könne „der Zu- und Umstieg für die Fahrgäste komfortabler gestaltet werden als auf dem U-Bahnhof Mehringdamm“.
Nach Angaben der Feuerwehr war der Kabelbrand im U-Bahnhof schnell gelöscht. Wegen der Verrauchung wurde eine Person leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Rund 100 Kräfte waren im Einsatz, bei Bränden in Tunneln der BVG löst die Feuerwehr grundsätzlich einen Großalarm aus.

BVG-Sprecherin Petra Nelken sagte, dass die Reparatur voraussichtlich zum Ende der Sommerferien abgeschlossen werden kann.

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