Medizinisches Personal versorgt in einem Krankenhaus einen Patienten (Symbolbild). Foto: Sven Hoppe/dpa
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Nach Aufnahmestopp in der Charité Berlin Bettensperrungen im Kinderkrebszentrum weiter möglich

Die personelle Lage am Kinderkrebszentrum der Charité in Berlin bleibt weiter angespannt. Es könne auch weiterhin noch zu Bettensperrungen kommen.

Auch rund zwei Wochen nach dem Ende des Aufnahmestopps im Kinderkrebszentrum der Charité bleibt die personelle Lage dort angespannt. „Wir sind jetzt wieder in der Lage, Kinder in der Kinderonkologie aufzunehmen, können bei der derzeit schwierigen Situation jedoch nicht ausschließen, dass es bei Personalausfall noch zu schichtbezogenen Bettensperrungen kommen kann“, teilte die Universitätsklinik am Montag auf Anfrage mit.

Die offenen Stellen in der Pflege könnten „trotz größter Bemühungen nur langsam nachbesetzt werden“, hieß es.

Der Aufnahmestopp für neue Patienten in dem Bereich war am 10. Dezember bekannt geworden und dauerte bis zur Weihnachtswoche.

Grund dafür war nach Klinikangaben fehlendes Spezial-Pflegepersonal. Man könne laufenden Behandlungen und Chemotherapien sichern, für weitere Patienten gebe es aber keine Ressourcen, hieß es. Neu an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche würden an andere Einrichtungen verwiesen. (dpa)

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