Mitarbeiter der BSR bekommen seit diesem Frühjahr mehr Geld, daher steigen auch die Gebühren. Foto: Britta Pedersen/dpa
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Müllentsorgung und Straßenreinigung BSR erhöht Gebühren

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Grund seien vor allem Lohnsteigerungen für die Belegschaft von sieben Prozent, erklärt das Unternehmen.

„Moderat“ sei die Erhöhung, erklärt die BSR. Damit sei Berlin bei den Müllgebühren weiterhin „spitze“, lobt die Aufsichtsratschefin des Unternehmens, Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). Die Gebühren für die Straßenreinigung steigen ab Januar 2019 durchschnittlich um 3,7 Prozent, die für die Müllentsorgung um 3,8 Prozent. Konkret kostet die graue Hausmülltonne – 60 Liter, 14-tägige Leerung – künftig 2,20 Euro pro Jahr mehr. Der 1100-Liter-Container wird um 72,80 Euro pro Jahr teurer, bei wöchentlicher Leerung. Die Preise bleiben für zwei Jahre stabil.

Biotonne wird billiger, dafür steigt der Grundtarif

Die Tarife für die Biotonne sinken. Für die 14-tägige Leerung einer 120-Liter-Tonne werden pro Jahr 48 Euro fällig, das sind 6,20 Euro mehr als bisher. Bei der 240-Liter-Tonne – ebenfalls mit 14-tägiger Leerung – sinkt die Gebühr pro Jahr um 6,68 auf 54 Euro. Um die flächendeckende Biomüllsammlung zu finanzieren, werde der Grundpreis, den alle Haushalte zahlen, um sechs Euro auf 31,56 Euro pro Jahr erhöht.

Der Preis für die Laub- und Gartentonne bleibt nahezu gleich: bei 16 Euro pro Entleerung. Die Tarife für die Sperrmüllabfuhr sowie die Müll- und Laubsäcke ändern sich nicht. Die BSR begründet die generelle Erhöhung der Gebühren vor allem mit den Lohnabschlüssen für den öffentlichen Dienst von sieben Prozent. Die Tarife im Detail: bsr.de

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