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Amon Schumann und die Sonde, mit der er auch Bundessieger 2021 bei "Jugend forscht" geworden ist. Foto: Jugend forscht/Max Lautenschlaeger
© Jugend forscht/Max Lautenschlaeger

Mit der Sonde zum Welterfolg Berliner Schüler gewinnt in den USA sechs Preise

Der 17-jährige Pankower Schüler Amon Schumann wurde bei einem Wetttbewerb in Atlanta für eine Sonde, die Wetterdaten liefert, ausgezeichnet.

Beim weltweit größten naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerb in den USA hat der Berliner Schüler Amon Schumann einen großen Erfolg erzielt: Das Forschungsprojekt „In 80 Tagen um die Welt – kleine Sonden auf großer Mission“ des 17-Jährigen, der gerade am Robert-Havemann-Gymnasium in Pankow sein Abitur ablegt, wurde in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia mit insgesamt sechs Auszeichnungen prämiert. Das teilte die Bildungsverwaltung am Freitag mit.

Die solarstrombetriebene Sonde umrundet die Welt

So errang der „Jugend forscht“-Bundessieger von 2021 den mit 10 000 US-Dollar dotierten Craig R. Barrett Award for Innovation. Ausgezeichnet wurde der Berliner Schüler hier für sein innovatives Konzept, das die bisher üblichen Verfahren der Wetterdatenmessung verändert – und zwar unter Einsatz einer von Amon Schumann selbst entwickelten solarstrombetriebenen Sonde, die die Welt umrundet und dabei Wetterdaten liefert. Zudem erhielt er den ersten Preis im Fachgebiet Engineering Technology: Statics & Dynamics in Höhe von 5 000 US-Dollar.

Amon Schumann bekam außerdem den IEEE Foundation Presidents' Scholarship Award im Wert von 10 000 US-Dollar, den zweiten, mit 1 000 US-Dollar dotierten Sonderpreis der American Meteorological Society (AMS), einen Preis der China Association for Science and Technology (CAST) verbunden mit 1 200 US-Dollar Preisgeld sowie eine einjährige studentische Mitgliedschaft im International Council on Systems Engineering (INCOSE).

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Bildungssenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD) gratulierte Amon Schumann „zu diesem großartigen Erfolg“. Sie hob hervor, dass bei dem Wettbewerb „ ausdrücklich technische Innovationen, die der gesamten Menschheit nutzen“ besondere Anerkennung erfahren.

An der renommierten Regeneron International Science and Engineering Fair (Regeneron ISEF) nahmen mehr als 1800 junge MINT-Talente aus 80 Staaten teil. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Schüler entwickeln Stratosphärenballons

Die Wettbewerbsarbeit von Amon Schumann ist aus dem seit 2019 am Robert-Havemann-Gymnasium laufenden „Strato-Projekt“ (Stratosphärenballon zur Aufnahme von Umweltmessdaten im Luftraum über Berlin) hervorgegangen. Die Schülerinnen und Schüler einer AG entwickeln und optimieren unter der Leitung des Mathe- und Physiklehrers Alexander Stendal Stratosphärenballons zur Aufnahme von Umwelt-Messdaten bis zu einer Höhe von 40 km über Berlin.

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