Zum Corona-Überblick: Alle Zahlen zu SARS-CoV-2 in Deutschland
Wer den Yoga-Gruß oder die kurze Berührung der Fingerknöchel bevorzugt, sollte nicht als Spielverderber betrachtet werden. Foto: imago images
© imago images

Mehr Toleranz für die Vorsichtigen Lieber Corona-Faust oder Yoga-Gruß als Handschlag – auch im Mai der Leichtigkeit

Der Mai stellt eine präpandemische Leichtigkeit wieder her. Wer der schüttelhungrigen Hand noch die Corona-Faust entgegenhält, erntet Stirnrunzeln. Eine Glosse.

Ausgestreckte Hände, wohin man blickt. Der Mai macht alles neu und wunderbar, und er stellt gerade sogar eine präpandemische Leichtigkeit wieder her. Derzeit finden zahlreiche Ereignisse und Zusammenkünfte statt, die in den letzten beiden Jahren ausfallen mussten.

[Wenn Sie alle aktuellen Nachrichten live auf Ihr Handy haben wollen, empfehlen wir Ihnen unsere App, die Sie hier für Apple- und Android-Geräte herunterladen können.]

Umso schöner ist es, alte Bekannte wiederzutreffen und sich endlich von Angesicht zu Angesicht darüber auszutauschen, wie es einem ergangen ist. Nach der coronabedingten kommunikativen Fastenkur fühlen sich manchmal sogar flüchtige Bekannte an wie lang vermisste alte Freunde. In diesem Mai ist die Lebensfreude zurückgekehrt, da möchte mancher die ganze Welt umarmen. Endlich wieder Musik, Stimmengewirr, klingende Gläser.

Wer da der schüttelhungrigen Hand noch eine hygienisch korrekte Corona- Faust entgegenhält, erntet rasch ein Stirnrunzeln, als sei er etwas zurückgeblieben, übervorsichtig oder sogar unhöflich. Dabei ist es richtig, einige einfache Regeln beizubehalten.

Es passiert leider immer noch zu häufig, dass man Bekannte, die man vermisst hat, anruft und auf dem Covid-Lager antrifft. „Dreimal geimpft und trotzdem Corona, ich verstehe es einfach nicht“, klagen die Kranken.

Wer den Yoga-Gruß oder die kurze Berührung der Fingerknöchel bevorzugt, sollte nicht als Spielverderber betrachtet werden. So manche Routine aus Vor-Corona-Zeiten gehört bei aller Entspannung noch in den Wartestand. Eine realistische Einschätzung der Lage ist schließlich auch eine Form von Höflichkeit.

Zur Startseite