Das noch namenlose Eisbärenbaby hat die Augen geöffnet. Ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, steht noch nicht fest. Foto: Tierpark Berlin
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Lichtenberg Eisbärenbaby im Berliner Tierpark öffnet die Augen

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Schau mal, wer da guckt: Fünf Wochen nach der Geburt öffnete das Eisbär-Jungtier im Tierpark Berlin zum ersten Mal die Augen. Auch hören kann es inzwischen.

Fünf Wochen nach seiner Geburt hat das Eisbärenbaby im Berliner Tierpark zum ersten Mal die Augen geöffnet. Bilder, die der Tierpark am Dienstag veröffentlicht hat, zeigen das Kleine mit offenen Knopfaugen, an Mutter Tonia gekuschelt. Ob es sich bei dem Nachwuchs um ein Männchen oder ein Weibchen handelt, soll bei einem Tierarztbesuch Anfang Februar überprüft werden. Um dem Nachwuchs die nötige Ruhe zu geben, beobachten die Zoo-Mitarbeiter den kleinen Eisbär bisher nur über in der Wurfhöhle installierte Kameras und Mikrofone.

Eisbären werden taub und blind geboren. Erst etwa 30 Tage nach der Geburt öffnen sich bei ihnen Augen und Gehörgänge. Obwohl sich das Junge bisher ganz lebendig zeigt, bleibe das Risiko weiter hoch. "Trotz der bisher guten Entwicklung besteht durch die hohe Sterblichkeitsrate bei jungen Eisbären nach wie vor ein Risiko. Im natürlichen Lebensraum werden etwa 85 Prozent der Eisbären nicht älter als zwei Jahre", schreibt der Berliner Zoo in einer Pressemitteilung. Absolute Ruhe für Mutter und Nachwuchs sei ein entscheidender Faktor, damit das Baby überlebt. Anfang Februar stehe die erste tierärztliche Untersuchung für das Eisbärchen an, bei der dann auch das Geschlecht bestimmt werden kann.

Vergangenen Januar war starb ein kleiner Eisbär im Zoo nach 26 Tagen, weil er offenbar zu wenig getrunken hatte. Im März starb das vier Monate alte Eisbärenbaby Fritz. Tonja war auch die Mutter dieser beiden Eisbären. (dpa)

Bussi für die Mama. Foto: Tierpark Berlin
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