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Landesgartenschau in Wittstock. Tulpen und Narzissen blühen vor der Stadtmauer mit der Alte Bischofsburg. Am 18. April 2019 öffnet die Laga unter dem Motto "Rundum schöne Aussichten". Foto: Jens Büttner/dpa
© Jens Büttner/dpa

Landesgartenschau in Wittstock Blühende Aussichten an der alten Bischofsburg

Am Gründonnerstag eröffnet die Landesgartenschau in Wittstock. Die mittelalterliche Stadt in der Ostprignitz erwartet bis Oktober 300.000 Besucher.

Die brandenburgische Landesgartenschau in Wittstock lädt vom 18. April bis zum 6. Oktober in rund 13 Hektar große Parkanlagen an der historischen Burgmauer ein. Die Gartenschauen seien nicht nur „Schaufenster der Leistungen der Gärtner“, sondern auch Motor für die Stadt- und Regionalentwicklung, erklärte Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) bei der Vorstellung des Programms. Insgesamt seien mehr als 27 Millionen Euro, darunter rund 20 Millionen Euro Fördermittel, investiert worden. Die Ausstellung in Wittstock ist die sechste Landesgartenschau in Brandenburg.

Das zentrale Gartenschaugelände an der Burgmauer bestehe aus dem Friedrich-Ebert-Park und dem Park am Bleichwall, die für die Ausstellung umgestaltet und aufgewertet worden seien, hieß es. Auch der Amtshof der alten Bischofsburg sei völlig neu gestaltet worden und werde zum zentralen Veranstaltungsplatz der Stadt. Das Bahnhofsareal mit zuvor zum Teil jahrelang ungenutzten Gebäuden sei saniert und umgestaltet worden. Die Landesgartenschau in Wittstock werde die Stadt nachhaltig beleben, weil das Konzept als dauerhafte Anlage konzipiert worden sei, betonte Vogelsänger. Die Altstadt Wittstock mit ihrer ringförmigen Stadtmauer präsentiert sich Besuchern zur Gartenschau mit Führungen.

Die historische Bischofsburg wurde neu gestaltet

Im Friedrich-Ebert-Park, der von einem uralten Baumbestand geprägt sei, werde unter anderem in Themengärten eingeladen, hieß es. Auf der Landesgartenschau würden auch Friedhofsgärtner „die neuesten Trends der Grabgestaltung präsentieren“. Im Park am Bleichwall zu Füßen der ehemaligen Wittstocker Bischofsburg stehen Rosen, Stauden und Gräser im Mittelpunkt. Ein „Fontanegarten“ an der Stadtmauer verweise zudem auf den 200. Geburtstag des märkischen Dichters Theodor Fontane (1819-1898) in diesem Jahr. Eine spezielle Blumenhalle lädt zu zwölf wechselnden Hallenschauen ein.

Der evangelische Kirchenkreis Wittstock-Ruppin ist mit einem eigenen Programm auf der Landesgartenschau präsent und lädt unter anderem zu Gottesdiensten und Konzerten ein. Am 2. Juni wird zu einem Landesgartenschaugottesdienst in der St. Marienkirche, am 16. Juni zu einem plattdeutschen Gottesdienst auf dem Gelände der Landesgartenschau und am 1. September, dem 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieg mit dem deutschen Überfall auf Polen, zu einem Friedensgottesdienst eingeladen.Am 7. September wird der Landesposaunentag auf dem Gelände der Landesgartenschau gefeiert, am 6. Oktober enden die Ausstellung und das Kirchenprogramm mit einem Abschlussgottesdienst. (epd)

Tagestickets für die Landesgartenschau kosten 14 Euro, weitere Infos hier. Während der Landesgartenschau finden täglich um 11 Uhr öffentliche Führungen durch die Altstadt Wittstock statt. Die Führung dauert zwei Stunden. Treffpunkt ist das Besucherzentrum im Park am Bleichwall. Teilnehmer zahlen 4 Euro pro Person (unter 14 Jahre frei).

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