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Ein Funkwagen der Berliner Polizei im Einsatz. (Symbolbild) Foto: Kai-Uwe Heinrich/Tsp
© Kai-Uwe Heinrich/Tsp

Kriminalpolizei ermittelt gegen Lebenspartner Frau bei Streit in Teltowkanal gestürzt und lebensgefährlich verletzt

In Berlin-Britz ist am Freitagmorgen ein Streit eskaliert. Dabei ist eine Frau in den Teltowkanal gefallen und musste nach ihrer Rettung wiederbelebt werden.

Eine Frau ist am Freitagmorgen in Neukölln im Verlaufe eines Streits in den Teltowkanal gestürzt und wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, hätten Zeugen beobachtet, wie sich die 33-jährige Frau und ihr 41-jähriger Lebenspartner gegen 4.45 Uhr in Höhe des Britzer Hafenstegs aufgehalten hätten. Dort seien sie zunächst in einen Streit geraten, welcher im weiteren Verlauf in eine körperliche Auseinandersetzung übergegangen sein soll. Im Zuge der Auseinandersetzung sei die Frau ins Wasser gestürzt, plötzlich untergegangen und nicht wieder aufgetaucht.

Der 41-Jährige und eine 39-jährige Bekannte wären daraufhin ebenfalls ins Wasser gesprungen und hätten die untergegangene Frau bis ans Ufer gebracht. Dort hätten sie mit Reanimierungsmaßnahmen begonnen. Die unterdessen eingetroffenen Rettungskräfte hätten dann die lebenserhaltenden Maßnahmen fortgesetzt und die Schwerverletzte zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Wie die Polizei mitteilte, hätten Polizisten die 39-Jährige aufgrund eines offenen Haftbefehls festgenommen. Zudem sie der 41-Jährigen für eine erkennungsdienstliche Behandlung und eine Blutentnahme ins Polizeigewahrsam gebracht worden. Im Anschluss sei der Mann zur Kriminalpolizei der Direktion 5 (City) überstellt worden. Es wird gegen den Mann wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

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