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Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters in Berlin. Foto: imago/photothek
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Intendantin am Gorki-Theater in Berlin Mitarbeiter werfen Shermin Langhoff Machtmissbrauch vor

Laut Medienberichten werfen Mitarbeitende des Maxim Gorki Theaters der Intendantin ein „Klima der Angst“ und Machtmissbrauch vor. Kommende Woche wird ein Fall vor Gericht verhandelt.

Am Berliner Maxim Gorki Theater stehen Vorwürfe mehrerer Mitarbeiter im Raum. Kommende Woche soll die Klage einer Dramaturgin verhandelt werden, deren befristeter Arbeitsvertrag nicht verlängert worden war, wie das Bühnenschiedsgericht Berlin am Donnerstag mitteilte. 

Die Klägerin mache geltend, die Nichtverlängerung verstoße gegen das Maßregelungsverbot und stehe im Zusammenhang mit einem Beschwerdebrief mehrerer Beschäftigter gegen die Intendantin wegen Machtmissbrauchs und Mobbings. Zudem werde sie in ihrer Elternzeit als Frau diskriminiert. Ein Sprecher des Theaters wies die Vorwürfe zurück.

Es sei zutreffend, dass ein arbeitsgerichtliches Verfahren anhängig sei, teilte der Theatersprecher am Abend mit. „Das Maxim Gorki Theater ist den klägerischen Anträgen sowie dem gegnerischen Vortrag vollumfänglich entgegengetreten, die Vorwürfe sind, soweit kolportiert, unzutreffend.“ Sie seien aus persönlichkeitsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Gründen daran gehindert, hierauf im Einzelnen einzugehen.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtete am Donnerstag, mehrere frühere und aktuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters würden der Intendantin Shermin Langhoff ein toxisches Arbeitsklima vorwerfen. In internen E-Mails sei von einem „Klima der Angst“ die Rede gewesen, hieß es. 

Auch die „Süddeutsche Zeitung“ hatte vergangene Woche über den Verdacht des Machtmissbrauchs berichtet.

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Zu Vorwürfen aus der „Süddeutschen Zeitung“ und dem „Spiegel“ werde keine Stellungnahme von Frau Langhoff erfolgen, teilte der Theatersprecher mit. „In den aktuellen Berichten werden weder Namen genannt noch andere hinreichende Hinweise gegeben, die Frau Langhoff ermöglichen würden, zu den Vorkommnissen - sollte es sie gegeben haben - Stellung zu nehmen“, teilte der Sprecher mit.

Sie sei im Übrigen auch darüber hinaus aus Personendatenschutzgründen daran gehindert, auf etwaige Konflikte im Einzelnen einzugehen. (dpa, Tsp)

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