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Fahrradparkhaus am Bahnhofsplatz von Oranienburg im Landkreis Oberhavel, Brandenburg. Foto: imago images/Joko
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Infrastruktur für Verkehrswende Berlin prüft Standorte für zwei Fahrradparkhäuser

Die Pläne für den Bau von zwei Parkhäusern für Fahrräder werden konkreter. Für Mahlsdorf und Haselhorst führt das Land Machbarkeitsstudien durch.

Die Pläne für den Bau von Fahrradparkhäusern in Berlin werden konkreter. Für zwei neue Anlagen ist nun die Machbarkeitsuntersuchung gestartet, wie die landeseigene Radinfrastrukturgesellschaft Infravelo mitteilte. Demnach läuft seit Juni die Arbeit an den Studien zum S-Bahnhof Mahlsdorf und zum U-Bahnhof Haselhorst in Spandau.

„Neben der Prüfung und Bewertung der Rahmenbedingungen vor Ort sowie der verfügbaren Standorte, an denen ein Fahrradparkhaus errichtet werden kann, werden verschiedene Varianten und die sich daraus ergebenden ersten Kostenschätzungen ausgearbeitet“, erklärte die Infravelo. Die Untersuchungen würden voraussichtlich im Herbst 2021 abgeschlossen. Fallen sie positiv aus, käme es zu einer Bedarfsplanung samt Betreiberkonzept für die Anlagen.

[Seit Jahren geht es nicht voran mit dem Fahrradparkhaus am Bahnhof Spandau - und wie sind die Pläne für den U-Bahnhof Haselhorst?]

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Der Bedarf an zusätzlichen Möglichkeiten, sein Fahrrad anzuschließen, ist an beiden Standorten groß. Am S-Bahnhof Mahlsdorf gibt es aktuell 257 Fahrradabstellplätze. Bis 2030 geht Infravelo von einem Bedarf von 1035 Stellplätzen aus.

Am U-Bahnhof Haselhorst sei durch das Wohnquartier Waterkant mit 2500 Wohnungen künftig mit zusätzlichem Bedarf zum Abstellen von Fahrrädern zu rechnen, heißt es. Bislang gibt es in Berlin kein einziges Fahrradparkhaus. Pläne für weitere Stationen gibt es jedoch unter anderem am Ostkreuz und am Stuttgarter Platz in Charlottenburg.

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