Bauern in Brandenburg benutzen bereits Seuchenmatten zur Abschirmung der Afrikanischen Schweinepest. Ftot: Lino Mirgeler/dpa
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Infiziertes Wildschwein in Polen Brandenburger Verbraucherschutzministerium für Afrikanische Schweinepest gerüstet

Das Ministerium habe zwar nicht mit einem Fall in der polnischen Grenzregion gerechnet, sieht sich aber für eine Grenzüberschreitung der Tierseuche vorbereitet.

Nach einem Fall von Afrikanischer Schweinepest in der polnischen Grenzregion zu Deutschland sieht sich das Brandenburger Verbraucherschutzministerium gut auf eine mögliche Grenzüberschreitung der Tierseuche vorbereitet. Wie Sprecher Uwe Krink am Samstag sagte, hat das Ministerium mit einem Fall 80 Kilometer entfernt von der Grenze zwar nicht gerechnet, man bereite sich jedoch schon seit zwei Jahren auf den Krisenfall vor.

Die Bauern in Brandenburg benutzten bereits Seuchenmatten, das Ministerium werde sich aber nochmals an sie wenden, um die bestmögliche biologische Sicherheit zu gewährleisten. Außerdem appellierte Krink an die Verbraucher, keine Fleischwaren aus den betroffenen polnischen Regionen nach Brandenburg einzuführen.

Die Tierseuche war am Donnerstag bei einem toten Wildschwein im Kreis Wschowski in der Woiwodschaft Lebus etwa 80 Kilometer von der Grenze zu Brandenburg entdeckt worden. Der Virusinfekt ist für Menschen ungefährlich, aber meist tödlich für Haus- und Wildschweine.

Polen gehört in Europa neben Rumänien, Ungarn und dem Baltikum zu den besonders von Afrikanischer Schweinepest betroffenen Regionen. (dpa)

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