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Howard Carpendale trägt sich während eines Besuches im Rathaus von Berlin in das Gästebuch der Stadt ein. Foto: Gregor Fischer/dpa
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Howard Carpendale im Roten Rathaus "Ich wär gern Berliner"

Der Schlagerstar hat sich am Mittwochnachmittag ins Gästebuch der Stadt Berlin eingetragen. Ab 27. Dezember spielt er an fünf Abenden in Friedrichshain.

Natürlich könnte man jetzt fragen, warum Howard Carpendale und nicht einige der ganz großen Namen, die eng mit Berlin verbunden sind. Aber Warum-Fragen sind was für Kinder - und zu gönnen ist es dem populären Sänger ja sicher, dass er am Mittwochnachmittag seine Signatur im Gästebuch der Stadt Berlin im Roten Rathaus hinterlassen durfte und vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) empfangen wurde. Im Gästebuch verewigte er sich mit dem Satz: "Ich wär gern Berliner".

Howard Carpendales Eintrag im Gästebuch der Stadt Berlin. Foto: Gregor Fischer/dpa Vergrößern
Howard Carpendales Eintrag im Gästebuch der Stadt Berlin. © Gregor Fischer/dpa

So reiht er sich nun ein in die Reihe berühmter Gästebuch-Zeichner wie Barbra Streisand, Pierre Cardin und Gregory Peck. Fünfzig Jahre auf der Bühne seien ein wahrhaft würdiger Grund, einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Sänger die Ehre zu erweisen, sagte Müller. Immerhin hat Howard Carpendale 1968 mit der von Paul Kuhn produzierten Single "Lebenslänglich" in den Hansastudios seine Karriere begonnen und schlägt zum Jahresende einen Bogen zwischen dem 27. und 31. Dezember mit fünf Konzerten an fünf aufeinanderfolgenden Abenden in der neuen Verti Music Hall in Friedrichshain-Kreuzberg.

Dazu passt die Zahl der über 50 Millionen verkauften Tonträger. Seit seinen fast monatlichen Auftritten in der „ZDF Hitparade“, die in den Union Film Studios in Tempelhof produziert wurde, könne er Berlin als seine zweite Heimat bezeichnen, sagte der Sänger aus Anlass der Eintragung ins Gästebuch.

Der gebürtige Südafrikaner hat sich in der Zwischenzeit viel von den Shows in Las Vegas abgeguckt und will sein Publikum mit auf eine Zeitreise nehmen. „Nicht das Gegeneinander, sondern das Miteinander ist entscheidend“, beschreibt er heute seine Lebenshaltung. Als er noch jung war, konnte er das noch knackiger ausdrücken, ungefähr so: „Ti amo.“

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