Zahlreiche Menschen ziehen bei der 23. Hanfparade für eine Legalisierung von Cannabis am Reichstag vorbei. Foto: Jörg Carstensen/dpa
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Hanfparade in Berlin 8000 Demonstranten fordern Freigabe von Cannabis

Zum 23. Mal zogen am Sonnabend übergroße Joints und deren Befürworter durch die Berliner Straßen. Die CDU hält eine Legalisierung für "unverantwortlich".

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag in Berlin bei der traditionellen „Hanfparade“ für eine Legalisierung von Cannabis demonstriert. Nach Angaben der Veranstalter gingen rund 8000 Befürworter einer liberalen Drogenpolitik auf die Straße. Der Zug führte vom Alexanderplatz über den Boulevard Unter den Linden bis zum Regierungsviertel.

Es ist bereits die 23. Hanfparade in Berlin. Auf Plakaten waren Sprüche wie „Alcohol kills, Cannabis heals“ oder „Der Schwarzmarkt kennt keinen Jugendschutz“ zu lesen.

Auch die Piratenpartei, die Linke und die Grünen waren mit eigenen Musikwagen dabei. Auf einem Transparent der Grünen wurden Drogenfachgeschäfte gefordert. Im Vorfeld der nunmehr 23. „Hanfparade“ hatte der Berliner Landesvorsitzende der Grünen, Werner Graf, gesagt: „Wir wollen erreichen, dass Cannabis in Berlin kontrolliert an Erwachsene abgegeben werden darf.“

Die oppositionelle Berliner CDU-Fraktion meldete sich per Twitter zu Wort und lehnte eine Freigabe von Cannabis als „unverantwortlich“ ab. Es sei unerträglich, wenn Parks und Bahnhöfe zu „Drogenumschlagplätzen“ verkämen. (dpa)

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