Spektakel im Westen. Foto: DAVIDS
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Feuerwerksfestival in Berlin Knallen mit Vorsicht: Die Pyronale startet am Freitag

Jim Muelder
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Eigentlich sollte sie schon vor sechs Wochen stattfinden, doch wegen der Dürre wurde sie verschoben. Nun können Berliner am Wochenende das Spektakel bestaunen.

Es wird mild, Regen ist nicht in Sicht, das Wochenende naht. Die Rahmenbedingen sind also schon mal gut für die Pyronale. Das Feuerwerkfestival findet diesen Freitag und Samstag auf dem Maifeld neben dem Olympiastadion statt. Seit 13 Jahren präsentieren internationale Pyrotechniker ihr Können.

Beginn ist an beiden Tagen um 20.45 Uhr. Am Freitag endet die Show um 22.30 Uhr, am Sonnabend um 23 Uhr. Stehplätze gibt es für 27 Euro. Traditionell werden sich aber viele Menschen wieder vor dem Südtor des Olympiastadions treffen (also nahe dem S-Bahnhof), wo zumindest das Höhenfeuerwerk zu sehen ist.

Das „Feuerwerk-World-Championat“, wie die Pyronale auch heißt, sollte eigentlich schon vor sechs Wochen stattfinden. Wegen der starken Trockenheit des Sommers erteilte das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf aber keine Genehmigung. Die nun anstehenden Showtage wurden nur mit erhöhten Sicherheitsauflagen genehmigt.

Wasser gegen die Brandgefahr

So wird das Randgebiet des Maifeldes großflächig mit Wasser besprengt, um die Brandgefahr zu minimieren, hieß es am Mittwoch bei einem Pressetermin vor Ort. Ähnliche Maßnahmen werden auch auf dem angrenzenden Grundstück des Reitsportvereins ergriffen, deren Vorsitzende Angela Siesslack der Pyronale auch wegen der Stresssituation für die Pferde mit gemischten Gefühlen entgegenblickt.

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In diesem Jahr treten nur Publikumslieblinge der Vorjahre im Wettbewerb an, Teams aus Kanada, Russland, den Niederlanden, aus Polen und Italien. Darunter ist eine Gruppe aus Deutschland, das „Potsdamer Feuerwerk“. Die Teilnehmer entwerfen jeweils 15-minütige Choreografien, das Siegerteam wird von einer Jury und dem Publikum bestimmt.

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