Mittlerweile gefasst: Der Mann hat mutmaßlich sieben Frauen vergewaltigt. Foto: Polizei Berlin / Tsp
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Fahndung nach Tat in Kleinmachnow Serientäter nach Vergewaltigungen in Berlin und Brandenburg gesucht

Eva Schmid

Nach der Vergewaltigung einer Frau in Kleinmachnow sucht die Polizei mit Fotos nach dem Täter. Er könnte bis zu sieben Taten begangen haben.

Bei dem mutmaßlichen Vergewaltiger aus Kleinmachnow soll es sich um einen Serientäter handeln. Der Mann ist dringend verdächtig, im Juni sieben Vergewaltigungen beziehungsweise versuchte Vergewaltigungen begangen zu haben. Das teilte die Berliner Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung am Mittwoch mit.

Die Vorfälle sollen unter anderem in Kleinmachnow, am Wannsee und Teufelsberg geschehen sein. Laut den Ermittlern ist es seit dem 12. Juni im Bereich des Grunewalds zu fünf Vergewaltigungen oder versuchten Vergewaltigungen gekommen.

Zu einer Tat konnten die Ermittler die mutmaßlich angegriffene Frau noch nicht ausfindig machen. Am Nachmittag des 25. Juni meldete ein Zeuge, dass er eine mutmaßliche Vergewaltigung auf einem Waldweg nahe dem Teufelsberg beobachtet habe. Alarmierte Polizisten konnten am bezeichneten Ort jedoch weder Täter noch Opfer feststellen.

Zeugen haben übereinstimmende Aussagen abgegeben

Durch gemeinsame Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin und Brandenburg konnten zwei weitere Taten in einem Waldgebiet bei Kleinmachnow und im nordöstlich von Berlin liegenden Bernau demselben Täter zugeordnet werden. Aufgrund der sichergestellten Spuren an den Tatorten, gerichtsmedizinischen Untersuchungen sowie übereinstimmender Zeugenaussagen gehen die Ermittler davon aus, dass für die Taten ein Serientäter verantwortlich ist.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat deshalb wie berichtet auch die Ermittlungen zu den Taten in Brandenburg zu dem Berliner Ermittlungskomplex übernommen. Mit Bildern aus Überwachungskameras, die am Tatabend am 15. Juni 2020 in Bernau-Friedental aufgenommen wurden, suchen die Ermittler nun nach dem Tatverdächtigen und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Mutmaßlicher Täter sprach mit Opfern auf Englisch

Der Gesuchte ist etwa 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß und von schlanker Statur mit athletischem Oberkörper. Er könnte dem Phänotypus nach Osteuropäer sein. Den Beschreibungen zufolge hat der Mann braune Augen. Er sprach mit den Geschädigten in englischer Sprache.

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Noch immer ist der Mann flüchtig, daher bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Das Landeskriminalamt hat nun ein großes Ermittlungsteam an die Fälle gesetzt, um nach dem Mann zu fahnden. Dazu seien Mitarbeitende verschiedener Dienststellen zusammengezogen und gezielt eingesetzt worden, so die Staatsanwaltschaft Berlin.

Wer Hinweise zum Täter hat, soll sich beim Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664- 913402 oder per E-Mail lka134-hinweise@polizei.berlin.de melden. Auch nimmt jede andere Polizeidienststelle Hinweise entgegen. Insbesondere bitten die Ermittler das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni 2020, sich bei der Polizei zu melden. Die Polizei hat auch ein Video aus einer Überwachungskamera für die Fahndung veröffentlicht.

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