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Bis zum 25. Juni hat „DW enteignen“ noch Zeit, für ihr Anliegen Unterschriften zu sammeln. Foto: John MacDougall/AFP
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Enteignungsinitiative in Berlin „DW enteignen“ hat mittlerweile fast 200.000 Unterschriften

Knapp 197.000 Unterschriften hat „DW enteignen“ bereits gesammelt. Das Quorum von 175.000 Unterschriften ist wegen ungültiger Stimmen aber noch nicht erreicht.

Die Bürgerinitiative für die Enteignung großer Wohnungskonzerne in Berlin „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ hat im Zuge ihres Volksbegehrens mittlerweile 197.000 Unterschriften gesammelt und eingereicht. Das teilte die Landeswahlleitung am Mittwoch nach dreimonatiger Sammlung mit. Auf dem Papier hat die Initiative damit das Quorum von 175.000 Unterschriften für einen Volksentscheid bereits erreicht.

In der Praxis jedoch noch nicht: Denn laut Wahlleitung liegt die Quote der ungültigen Unterschriften nach Prüfung in den Bezirkswahlämtern bei 29,9 Prozent. Knapp 140.000 eingereichte Unterschriften wurden dort bereits überprüft.

Nun hat "Deutsche Wohnen & Co enteignen" noch einen Monat bis zum 25. Juni Zeit, für ihr Anliegen Unterschriften zu sammeln. Sie setzt sich dafür ein, Immobilienunternehmen mit mehr als 3000 Wohnungen zu "vergesellschaften", also gegen eine Milliardenentschädigung zu enteignen. So soll der Anstieg der Mieten gestoppt werden.

Machen sieben Prozent der Berliner Wahlberechtigten mit, rund 175.000 Menschen, folgt ein Volksentscheid, der wie eine Wahl abläuft. Dieser würde höchstwahrscheinlich parallel zur Abgeordnetenhaus- und Bundestagswahl am 26. September stattfinden.

Unterstützerunterschriften sind ungültig, wenn der Unterzeichner kein deutscher Staatsbürger ist - laut Wahlleitung ist das im vorliegenden Fall der häufigste Grund. Es folgen ein fehlender Hauptwohnsitz in Berlin, falsche oder unleserliche Angaben und die mehrfache Unterzeichnung von Unterschriftenlisten. dpa

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