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Schauspieler Christian Kahrmann, bekannt aus der "Lindenstraße", bei der Vorstellung des Dokumentarfilms "Asi mit Niwoh - Die Jürgen Zeltinger Geschichte" im Filmforum. Kahrmann hat in einem Bild-Interview von seiner schweren Covid-19-Erkrankung erzählt. Foto: Christoph Hardt/Geisler-Fotopress/dpa
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Drei Wochen künstliches Koma Berliner „Lindenstraße“-Schauspieler Kahrmann war schwer an Covid-19 erkrankt

Im Frühling bemerkt er erste Symptome der Erkrankung. Wenig später muss Christian Kahrmann ins Krankenhaus eingewiesen werden.

Der „Lindenstraße“-Schauspieler Christian Kahrmann (48) hat in einem Interview von seiner schweren Covid-19-Erkrankung erzählt. Rund drei Wochen habe er im künstlichen Koma gelegen, sagte Kahrmann am Montag der „Bild“-Zeitung.

„Als ich am 5. April aufwachte, erfuhr ich, dass mein Vater am gleichen Tag an den Folgen von Covid-19 in Köln gestorben ist.“ Er habe Mitte März seine Eltern besucht. „Ich bemerkte dort schon Symptome. Als ich nach Berlin zurückkehrte, hatte ich Schüttelfrost und vierzig Grad Fieber.“

Ein Krankenwagen habe ihn schließlich in eine Klinik gebracht. Sein Zustand habe sich so sehr verschlechtert, dass er drei Wochen ins künstliche Koma versetzt worden sei. „Ich musste beatmet werden. Es stand bei mir Spitz auf Knopf, ob ich durchkomme.“

Auch seine Mutter und seine Schwester hätten sich infiziert. Er sei sich aber nicht sicher, ob er seine Familie angesteckt habe. Inzwischen habe er wieder Besuch seiner beiden Töchter empfangen können.

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„Das hat mich sehr glücklich gemacht und mir geholfen, um über alles hinwegzukommen.“ Kahrmann habe 15 Kilogramm abgenommen. Nach der Entlassung folge die Reha.

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