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Claudia Sünder gibt ihre Stelle ab – sie war zwei Jahre lang Senatssprecherin. Foto: Paul Zinken/dpa
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Die Sprecherin des Berliner Senats geht Claudia Sünder gibt ihr Amt im April 2020 ab

Vor zwei Jahren übernahm sie die Rolle als Sprecherin des Senats – nun wechselt Claudia Sünder zurück in die Baubranche. Das verkündete sie am Freitag.

Senatssprecherin Claudia Sünder verlässt das Berliner Rathaus und wird Geschäftsführerin bei einem Projektentwicklungsunternehmen in der Baubranche. Ihren Wechsel zum 1. April 2020 verkündete sie gestern launig bei ihrer Geburtstagsparty: Sie habe in der Senatskanzlei eine sehr spannende und dynamische Zeit erlebt. Aber wenn man die Hälfte des Lebens noch vor sich habe, sei so ein Angebot natürlich verlockend.

Außerdem werde der Senat ja ständig dafür kritisiert, dass in Berlin zu wenig gebaut wird – deshalb packe sie jetzt selber an. Sünder war am Dienstag 50 Jahre alt geworden.

Claudia Sünder ersetzte Daniela Augenstein als Senatssprecherin

Sünders Einstellungsgespräch mit dem Regierenden Bürgermeister fand am 19.12. 2016 statt – mitten hinein platzte die Nachricht über den Anschlag am Breitscheidplatz. Sie war Daniela Augenstein nachgefolgt. Augenstein war eine langjährige Vertraute Michael Müllers – dass ein politisch motiviertes Zerwürfnis am Ende der Grund für ihr Ausscheiden war, wurde von beiden stets bestritten. Sünders Wechsel begleiten keine solchen Gerüchte.

Vor ihrer Arbeit in der Senatskanzlei hatte Sünder bis Ende 2016 als Sprecherin der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Degewo gearbeitet. Davor verantwortete sie in Baden-Württemberg unter anderem die Öffentlichkeitsarbeit des Kolping Bildungswerkes Württemberg.

Geboren und aufgewachsen ist sie in Mecklenburg-Vorpommern. „Mit Claudia Sünder haben wir eine engagierte und politisch erfahrene Frau für die Arbeit in der Senatskanzlei gewinnen können“, erklärte Michael Müller damals nach ihrer Einstellung.

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