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Der Mauerpark ist von der Polizei am Sonntag teilweise geräumt worden. Foto: Jörg Carstensen/dpa
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Die Sonne lockte Tausende Berliner raus Polizei zählte 244 Corona-Verstöße am Wochenende

Mauerpark, Hasenheide, Gärten der Welt: In den Parks war es voll am Wochenende. Die meisten Menschen hätten sich aber an die Regeln gehalten, sagt die Polizei.

Endlich etwas Wärme, Sonne, fast schon Frühling – zu Tausenden spazierten die Berlinerinnen und Berliner am Wochenende herum, bevölkerten die Parks und verletzten dabei manches Mal die Corona-Regeln. Die Polizei zeigte sich am Montag dennoch überwiegend zufrieden.

Am Wochenende seien „244 Ordnungswidrigkeitsanzeigen mit Pandemiebezug“ gefertigt worden, teilte sie mit. Der überwiegende Teil der Bevölkerung halte sich an die Verordnung und achte auf die Einhaltung von Hygieneregeln und Mindestabständen.

Viel los war unter anderem in den Gärten der Welt, im Volkspark Friedrichshain, im Britzer Garten und im Mauerpark, ebenso auf dem Tempelhofer Feld, im Görlitzer Park, in der Hasenheide und im Park Am Gleisdreieck.

Ein Hotspot war der Mauerpark. Bis zu 7000 Menschen hätten sich dort in den Nachmittagsstunden aufgehalten, heißt es von der Polizei. Es wurde Musik gemacht, Sport getrieben, das Alkoholverbot in Grünanlagen missachtet und teilweise gegrillt. Die Hygieneregeln wurden nicht gut genug beachtet; die Polizei kontrollierte die Zugänge zum Park, machte Lautsprecherdurchsagen, schrieb Anzeigen und räumte den Park teilweise.

Angesichts der anhaltenden Wärme bereitet sich Pankows Ordnungsamt auf weitere Ballungen in Parks und auf Gehwegen vor. Es sei nachvollziehbar, dass nach diesen strengen Winterwochen die Menschen wieder nach draußen drängen würden, sagt Pankows Ordnungsstadtrat Daniel Krüger (für AfD). „Wir wollen da mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl vorgehen.“

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In Charlottenburg-Wilmersdorf stellte die Polizei am Nikolsburger Platz „eine Menschenansammlung von circa 100 Personen fest, die eine Musikdarbietung verfolgten.“ Die Zuhörer hielten teilweise die Sicherheitsabstände nicht ein, und einzelne trugen keine Mund-Nase-Bedeckung.

Die Polizei untersagte dem Musiker das Musizieren, danach löste sich die Menschenansammlung auf.

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