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Viele der Kinder, die in den griechischen Flüchtlingslagern leben, sind krank. Foto: Alea Horst, Moria, März 2020/SOS-Kinderdörfer weltweit/obs
© Alea Horst, Moria, März 2020/SOS-Kinderdörfer weltweit/obs

"Das Leid kranker Kinder darf uns nicht egal sein" Brandenburg nimmt 60 Geflüchtete aus griechischen Lagern auf

60 Kinder und ihre Angehörige hat Brandenburg laut Innenminister Stübgen aufgenommen. Das Land hatte sich an einer Sonderaufnahme beteiligt.

Brandenburg hat nach Angaben von Innenminister Michael Stübgen 60 Kinder und ihre Angehörigen aus griechischen Flüchtlingslagern aufgenommen.

Damit habe Brandenburg bereits drei Viertel der zugesagten Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland erfüllt, berichtete Stübgen am Dienstag nach der Kabinettssitzung.

Der Landtag hatte Ende September beschlossen, dass sich Brandenburg an einer Sonderaufnahme beteiligen solle.

Daraufhin hatte sich die Landesregierung nach Angaben der Staatskanzlei mit dem Bund auf die Aufnahme von zusätzlich 79 Flüchtlingen geeinigt.

„Unsere Möglichkeiten sind nicht grenzenlos, aber die Bilder von den Geflüchteten auf den griechischen Inseln konnten niemanden kalt lassen“, sagte Stübgen. „Gerade das Leid kranker Flüchtlingskinder kann und darf uns nicht egal sein.“

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Laut Staatskanzlei kommen 48 der aufgenommenen Flüchtlinge aus dem Kreis der schwer kranken Kinder mit ihrer Kernfamilie.

Dazu kämen sieben unbegleitete minderjährige Geflüchtete aus dem Flüchtlingslager Moria und fünf Menschen zählten zu dem Bundesaufnahmekontingent für anerkannt schutzberechtigte Familien. (dpa)

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