Eine Kampagne soll Projekte gegen Mobbing unter Schülern unterstützen. Foto: imago/emil umdorf
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Crowdfunding-Kampagne startet Berliner Schüler sammeln Geld gegen Mobbing

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Seit heute können sich Schüler mit Anti-Mobbing-Projekten in Berlin um finanzielle Förderung bewerben. Dahinter steckt der Landesschülerausschuss.

Der Landesschülerausschuss und die Crowdfunding-Plattform GoFundMe wollen gemeinsam Projekte gegen Mobbing fördern.

Die Projekte sollen von Schülern für Schüler sein, denn: "Wir wissen am besten, wo es hakt. Sobald wir Schüler anfangen, uns füreinander einzusetzen, entsteht automatisch ein Gefühl von Zusammengehörigkeit", erklärt Landesschülersprecherin Eileen Hager die Kampagne. "Mobbing an Berliner Schulen ist ein reales und allzu oft unterschätztes Problem, das wir mit unserer Aktion WIR GEGEN MOBBING bekämpfen möchten."

Von heute an können Schüler ihre Projekte einreichen und sich für finanzielle Unterstützung bewerben. Die Aktion läuft bis zum 11. März. Eine Jury soll mindestens fünf bestehende und fünf neue Projekte für die Förderung auswählen. Wo genau die Idee ansetzt, ist dabei den Schülern selbst überlassen, von Präventionsmaßnahmen bis Beschwerdestellen ist alles möglich.

Unterstützer können auf GoFundMe Geld spenden

Die zehn prämierten Projekte sollen dann mit jeweils 1000 Euro belohnt werden. Wenn mehr Geld zusammenkommt, können aber auch mehr Projekte gefördert oder gemeinnützige Organisationen unterstützt werden, die sich deutschlandweit gegen Mobbing an Schulen stark machen.

Unter dem Stichwort #wirgegenmobbing können Unterstützer Geld spenden. Im Spendenaufruf auf der Website von GoFundMe heißt es dazu: "Wir appellieren an die Erwachsenen, ihren Beitrag zu leisten, denn wir tun es auch."

Der Tod einer elfjährigen Grundschülerin, die wiederholt Opfer von Mobbing geworden war, hat die Diskussion zum Umgang mit dem Problem erneut entfacht.

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