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Menschen mit chronischen Krankheiten sollen in Berlin bald geimpft werden - und zwar alle ab 18 Jahren. Foto: Tobias Schwarz/AFP
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Corona-Schutz für mehr als 400.000 Berliner Auch chronisch Kranke unter 65 Jahren bekommen Impfeinladung

Die Kassenärzte kümmern sich darum, dass alle Menschen mit chronischen Krankheiten immunisiert werden. Es gibt nun auch eine Regelung für Privatversicherte.

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin wird von der Gesundheitsverwaltung beauftragt, zusätzlich zu den 65 bis 70-Jährigen auch die Impfeinladungen der chronisch Kranken zwischen 18 und 64 Jahren zu übernehmen. Damit entfällt für betroffene Berliner:innen die in der bundesweiten Impfverordnung vorgesehene Ausstellung ärztlicher Atteste. Das teilte die Gesundheitsverwaltung am Mittwoch mit.

Die KV Berlin wird auf der Grundlage von Abrechnungsdaten alle chronisch Erkrankten anschreiben, die in Paragraf 3 der Impfverordnung aufgeführt sind. Insgesamt handelt es sich dabei um rund 400.000 Menschen in Berlin.

KV und Senatsverwaltung für Gesundheit weisen darauf hin, dass die Abrechnungsdaten das alleinige entscheidende Kriterium für die Impfeinladungen der chronisch Erkrankten sind. Deshalb werden die Patienten und Patientinnen gebeten, von Anfragen in den Praxen abzusehen und den Eingang der Einladung abzuwarten.

Die KV hat bereits mit der Versendung der Impfeinladungen begonnen und wird laut einem Sprecher der Senatsverwaltung mehr als 400.000 Impfeinladungen der Senatsverwaltung an chronisch kranke Patientinnen und Patienten versenden.

Impfeinladungen auch für privat versicherte chronisch Kranke

Die Gesundheitsverwaltung hat auch eine Lösung für die privat Versicherten gefunden. Diese chronisch Kranken (ab 18 Jahren), im Sinne der Corona-Impfverordnung, benötigen ein ärztliches Attest, um zur Impfung zugelassen zu werden. Bei gesetzlich Versicherten kümmert sich die kassenärztliche Vereinigung anhand der Abrechnungsdaten.

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Privat Versicherte müssen sich eigenständig mit dem Attest bei der Impf-Hotline des Senats um einen Termin kümmern. Dort werden ihre Daten aufgenommen, sie erhalten daraufhin eine Impf-Einladung mit einem Code - damit kann dann ein Termin in einem der Impf-Zentren gebucht werden.

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