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Nach Spaziergängen sollte man sich selbst und Kinder auf Zecken absuchen. Foto: dpa/Patrick Pleul
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Borreliose breitet sich in Brandenburg aus Beim Eiersuchen keine Zecke finden – das sollten Sie beachten

2022 Jahr sind bereits 67 Borreliose-Infektionen in Brandenburg gemeldet worden. Um sich und die Familie vor Zecken zu schützen, gibt es Einiges zu beachten.

Osterspaziergänger in Brandenburg sollten verstärkt auf Zecken achten. Borreliose breitet sich aus: In diesem Jahr sind in dem Bundesland bereits 67 Infektionen gemeldet worden. Darauf macht die Barmer-Ersatzkasse unter Bezug auf Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) aufmerksam.

„Wer die Osterfeiertage für einen Waldspaziergang oder Gartenarbeit nutzt, sollte sich und gegebenenfalls die Kinder anschließend auf Zecken absuchen“, rät Gabriela Leyh, Landesgeschäftsführerin der Barmer Berlin/Brandenburg. Mit den nun steigenden Temperaturen erhöhe sich auch die Zeckengefahr. Im Ernstfall sei es wichtig, die Zecke vollständig aus der Haut zu entfernen.

Im vergangenen Jahr infizierten sich laut RKI insgesamt 1396 Brandenburgerinnen und Brandenburger mit Borreliose. Die Krankheit wird durch Bakterien ausgelöst, die von Zecken übertragen werden können. Breiten diese sich ungehindert im Körper aus, drohen schwerwiegende Erkrankungen wie Hirnhautentzündung, Gelenkentzündungen oder Herzprobleme.

Deshalb sollte besonders auf runde Hautrötungen geachtet werden, die als erstes Anzeichen für eine Infektion einige Tage oder Wochen später um den Zeckenstich herum auftreten.

In diesem Fall sollten der Hausarzt oder die Hausärztin aufgesucht werden. Borreliose kann mit Antibiotika behandelt werden. Eine frühzeitige Behandlung ist dabei besonders wichtig. Gegen die Borreliose gibt es keinen Impfstoff.

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Gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die ebenfalls von Zecken übertragen wird, gibt es hingegen eine Impfung. In Brandenburg sind laut RKI dieses Jahr noch keine FSME-Fälle gemeldet worden.

Anders als bei Borreliose tragen nur Zecken in bestimmten Regionen FSME-Viren in sich. In Brandenburg gehören die Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree und Spree-Neiße zu den Risikogebieten. Für einen kompletten Impfschutz gegen FSME sind für die Grundimmunisierung drei Impfungen erforderlich.

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