Zum Corona-Überblick: Alle Zahlen zu SARS-CoV-2 in Deutschland
Es. Ist. Rot. Foto: dpa
© dpa

Rotlichtfahrer und Raser Die gefährlichen Straßen von Berlin-Spandau

Wo wird besonders oft zu schnell gefahren? Wie oft fotografiert der feste Blitzer Rotfahrer? Das zeigte die Polizei-Jahresbilanz.

Der Rotlicht-Report von Berlin-Spandau. Es geht um Raserei, was denken Sie denn? Spandaus fester Blitzer steht an der einstigen Feuerwehr-Zentrale am Siemensdamm Ecke Nikolaus-Groß-Weg – und macht gern Klick, Klick, Klick. Darüber hat jetzt der Tagesspiegel-Newsletter für Spandau berichtet.

Die spacige Säule hat im Jahr 2020 knapp 7000 Raser fotografiert, das sind umgerechnet fast 20 am Tag. Das teilte Staatssekretär Torsten Akmann, SPD, auf Anfrage von Harald Moritz, Grüne, mit.

Im Jahr zuvor waren es noch 50 pro Tag., wie der Spandau-Newsletter damals berichtet hat. Ob der enorme Rückgang an Corona liegt oder der Blitzer außer Betrieb war, wird nicht mitgeteilt.

Die Polizei hat übrigens einen Spezial-Blitzer, der aussieht wie ein Tarnkappen-Bomber am Straßenrand: hier ein Foto. Und hier ein Blick aufs Treppchen, wo der 2020 besonders viele Spandauer fotografiert hat, die schnell gefahren sind. Kein Applaus für…

  • 3.) Seegefelder Straße/Weg: pro Stunde 4 Raser.
  • 2.) Brunsbütteler Damm: pro Stunde 5 Raser.
  • 1.) Kladower Damm: Dort wurden die meisten Raser von der Polizei in 2020 fotografiert. 1300 Leute in 140 Blitzer-Stunden, also pro Stunde 9 Raser.

Übrigens: 1.000 Rotlicht-Fahrer wurden im vergangenen Jahr an der Kreuzung Siemensdamm auch noch fotografiert. Das bedeutet umgerechnet: Drei Mal Lebensgefahr pro Tag. – Quelle: schriftl. Anfrage

[Viel Verkehr, viele Kiez-Ideen, viele Nachrichten: Den kompletten Spandau-Newsletter gibt es in voller Länge und kostenlos einmal pro Woche hier: leute.tagesspiegel.de]

Jetzt kostenlos bestellen

Hier finden Sie einige der Themen aus dem aktuellen Tagesspiegel-Newsletter für berlin-Spandau

- Neue Krebsplage an zwei beliebten Badeseen: Fischer aus Tiefwerder am Glienicker See und Grunewaldsee im Einsatz

- 50.000 Autos: Die Raserei auf der Heerstraße bleibt Top-Thema - jetzt liegt der Polizeireport für die "kleine Heerstraße" vor

- Es tut sich was an Spandaus ältester Kneipe: Die Geschichte einer legendären Ruine mit Fotos von der "Kolkschenke"

- Fränkische Straßennamen in Berlin-Kladow: Eine bayrische Zeitung rätselt jetzt mit

- 7 Ideen der FDP für den engen BSR-Hof am Brunsbütteler Damm

Jetzt kostenlos bestellen

- Hilferuf der Nachbarn: "Autos und Lkws fahren über unsere Bürgersteige"

- Carossa-Quartier: 1200 Wohnungen und neue Einbahnstraßen

- Südpark: Macht er bald wieder auf?

- Kein Platz an der BVG-Haltestelle Klosterstraße: Stadtrat stellt Pläne für Umbau vor, Grüne fordern "Buskap"

- Wieder "Jagow15": Diesmal war es eine Bombendrohung

- Meine Tipps: Familientipp, Ausflugstipp, Filmtipp, Zitadellentipp

Jetzt kostenlos bestellen

- Traditionsbus: Jetzt reden Chef und Wirtschaftsstadtrat

- Leserinnen und Leser erzählen im Newsletter, welche Spandauer Orte sie in der Coronakrise vermissen

- Ruhlebener Straße: Wer ist der Trompeter?

- "Danke, Chefin": Abschiedsbrief an eine Schulleiterin

Die Tagesspiegel-Newsletter gibt es für alle 12 Berliner Bezirke und haben mittlerweile schon 245.000 Abos. Darin informieren wir Sie einmal in der Woche gebündelt und kompakt, was so los ist in Ihrem Kiez. Auch lassen wir in den Newsletter oft Leserinnen und Leser zu Wort kommen, schließlich kennt keiner die Kieze so gut wie die Leute, die dort leben.

Zur Startseite