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Eine temporäre Spielstraße in Berlin (Symbolbild). Foto: imago images/Jochen Eckel
© imago images/Jochen Eckel

Mehr Platz für Kinder Zwei Neuköllner Spielstraßen werden verstetigt

Seit Pandemiebeginn schließt der Bezirk regelmäßig Straßen für Autos und öffnet sie für Kinder. Nun sollen zwei reguläre sonntägliche Spielstraßen entstehen.

Seit Beginn der Coronapandemie experimentiert Neukölln mit temporären Spielstraßen: Nach einigem Hin und Her und teilweise fehlendem Engagement im Kiez haben sich vergangenes Jahr zwei erfolgreiche Spielstraßenprojekte herauskristallisiert.

Nun will das Bezirksamt die sonntäglichen Autosperrungen von Sanderstraße und Anzengruberstraße verstetigen. Dort soll die Straße während der Sommermonate jeden Sonntagnachmittag Platz für spielende Kinder und auch Nachbarschaftsprojekte bieten.

„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit den Freiwilligen und Anwohnenden die Spielstraßen dauerhaft einrichten können“, teilte Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) dazu mit. 

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Und weiter: „In den zwei letzten Corona-Jahren haben wir gemeinsam mit den Anwohnenden viele Erfahrungen sammeln können. Beide Straßen wurden sehr gut angenommen. Deshalb ist es ein starkes Zeichen, dass der Sonntagnachmittag jetzt dauerhaft den Kindern gehört.“

Die Spielstraßen werden ehrenamtlich von Anwohnenden organisiert und sollen auch Treff- und Austauschort für die Nachbarschaft sein. In diesem Jahr startete die Sanderstraße am vergangenen Sonntag, die Anzengruberstraße folgt am kommenden Sonntag. 

Ab dem nächsten Jahr sollen die Spielstraßen jährlich vom 15. Mai bis 15. September gelten, das Bezirksamt will entsprechende Schilder aufstellen lassen.

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