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Hoch die Tatze! Der Sportplatz der Sportfreunde in Berlin-Kladow (2300 Mitglieder). Foto: André Görke
© André Görke

Marode Sportplätze im Berliner Westen „Erbärmlich“ – „Gesundheitsrisiko“ – „Nicht nutzbar“

Der Sportstadtrat von Berlin-Spandau redet Klartext und kündigt für 2021 Verbesserungen an. Hier die Baupläne, Sportplatz für Sportplatz.

Die Sportplätze sind noch gesperrt. Grund: Corona. Aber mit der Stille soll es bald vorbei sein. Das zeigt ein Blick auf den Baustellenplan für 2021 in Spandau, tief im Berliner Westen gelegen. Hier eine Auswahl, die zuerst im Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel erschienen ist.

„Gesundheitsrisiko Beachvolleyball“: 3000 Euro für frischen Sand. Drastische Worte wählte jetzt Sportstadtrat Helmut Kleebank, SPD, im Sportausschuss im Rathaus: „Der Zustand des großen Beachvolleyballfelds im Südpark war zuletzt regelmäßig beanstandet worden, da der Sand bereits drohte, zu einem Gesundheitsrisiko zu werden.“ Der Sand wurde daher ausgetauscht.

Sportplatz Kladow im „erbärmlichen Zustand“. Noch mal klare Worte von Sportstadtrat Kleebank im Sportausschuss. Der Kunstrasen der Sportfreunde Kladow (2300 Mitglieder) sei „in einem erbärmlichen Zustand“. Deshalb solle der Platz 2021 saniert werden. Geplant sei eine Sandverfüllung („statt jetzt Mikroplastik“). Kosten: 500.000 Euro.

Neuer Sportplatz bei Ikea. Auch der Kunstrasen im Fredy-Stach-Sportpark soll 2021 saniert werden; die Sportanlage befindet sich gegenüber dem großen Ikea in Stresow. „Allerdings ist die Entwässerungssituation wegen des Wasserschutzgebietes schwierig“, sagte Helmut Kleebank. Genutzt wird der Kunstrasen als Multifunktionsfeld für Fußball und Hockey. Kosten: 500.000 Euro. Fredy Stach war übrigens Lehrer an der Freiherr-vom Stein-Schule und zehn Jahre Sportstadtrat in den 90er Jahren (für die SPD).

Herbst 2020. Der Sportplatz in Berlin-Kladow. - Den Spandau-Newsletter gibt es unter leute.tagesspiegel.de Foto: André Görke Vergrößern
Herbst 2020. Der Sportplatz in Berlin-Kladow. - Den Spandau-Newsletter gibt es unter leute.tagesspiegel.de © André Görke

Stadion Hakenfelde: 2,5 Millionen für neue Duschen und WCs. Geplant ist in diesem Jahr die „Sanierung der Sanitäranlagen“ im großen Stadion Hakenfelde. Doch 2021 wird das Geld erstmal nur für die Planungen reichen, Baustart solle dann 2022 sein. Das kündigte Kleebank im Rathaus an.

Stadion Haselhorst: Die Laufbahn sei in einem „derzeit fast nicht nutzbaren Zustand“, so Kleebank. 2021 soll der Neubau geplant werden. Kosten: 640.000 Euro.

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Südpark an der Heerstraße: „Vier Interessenten für Imbiss“. Auch das erzählte Helmut Kleebank jetzt im Sportausschuss: 2021 soll der Imbiss in der Sportanlage Südpark wieder aufmachen.

Die Sportanlage hat eine tolle Geschichte, war früher ein Schwimmbad und liegt an der Heerstraße - mehr lesen Sie hier im Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel.

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Hier die aktuellen Themen im Spandau-Newsletter. Lesen: leute.tagesspiegel.de © .

Auch die Imbiss-Suche war Thema im Newsletter, vier Bewerbungen sind im Rathaus eingegangen. „Ein Zuschlag kann voraussichtlich Mitte Februar erteilt werden.“ Der Sportausschuss und seine Mitglieder im Netz: Rathaus.

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