Zum Corona-Überblick: Alle Zahlen zu SARS-CoV-2 in Deutschland
Der Straßenstrich an der Kurfürstenstraße.
© Doris Spiekermann-Klaas

„Corona treibt sie weiter in die Illegalität“ Beratungsstelle kämpft gegen Sexkaufverbot

Wie sich Corona in den Kiezen auswirkt und mehr lesen Sie in unseren Bezirksnewslettern. Heute aus Mitte, Neukölln und Reinickendorf. Mit diesen Themen.

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Aus MITTE berichtet Julia Weiss:

  • Die Coronakrise verstärkt soziale Ungerechtigkeit. Das zeigen nicht nur die Ausbrüche in Berliner Wohnhäusern, wo Menschen auf engem Raum zusammenwohnen müssen. In Mitte machen machen nun Hilfsorganisationen auf die Not der Sexarbeiterinnen im Bezirk aufmerksam. Denn während Massage-Salons und Kosmetikstudios wieder öffnen dürfen, ist Sexarbeit weiterhin nicht erlaubt. Sogar ein längerfristiges Verbot ist im Gespräch. "Die Coronakrise wird instrumentalisiert, um eine erneute Debatte um ein Sexkaufverbot in Deutschland zu entfachen", sagt Lea Rakovsky von der Beratungsstelle gegen Menschenhandel Ban Ying. Den betroffenen Frauen sei damit nicht geholfen, ganz im Gegenteil. "Sie werden weiter in die Illegalität gedrängt, Freier bezahlen dann einfach weniger oder gar nicht, weil sich die Frauen nicht beschweren können", sagt Rakovsky. Daneben gebe es aber auch viele selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Beruf unter der Einhaltung von Corona-Regeln weiterführen wollen.
  • Mobiles Corona-Testmobil in Mitte gestartet
  • Bezirk will Karstadt in der Müllerstraße erhalten
  • Nachbarschaft: Sercan Sevindik unterrichtet Jugendliche in Brennpunktkiezen
  • 466 Verwarngelder wegen Corona-Verstößen
  • Theatersitcom „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“ kommt ins Kino
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Madlen Haarbach schreibt aus NEUKÖLLN:

  • Nachbarschaft: Tatjana Neu ist Teil der "FahrradBande"
  • Temporärer geschützter Radweg in der Hermannstraße soll im August kommen 
  • BVV stimmt für temporäre Schließung von Nebenstraßen für den Autoverkehr
  • 1101 Schüler*innen für die Neuköllner Sommerschulen angemeldet
  • BVV diskutiert über Karstadt-Schließungen
  • Bürger*innenbeteiligung zur Umbenennung der Wissmannstraße gestartet 
  • CDU will Parkplätze vor privatem Gesundheitszentrum erhalten - die gar nicht zum Gesundheitszentrum gehören
  • Sommerferientipps für Neukölln
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Und aus REINICKENDORF meldet sich Gerd Appenzeller:

  • Bürgerzorn 1: Badegäste entern das geschlossene Strandbad Tegel und sind sauer auf die Politik
  • Bürgerzorn 2: Heiligenseer erbost über kurzfristige Sperrung der wichtigsten Durchgangsstraße
  • Die Musik spielt wieder in Lübars und Waidmannslust 
  • Frank Becker, der Mann, mit dem Collonil aus der Corona-Krise kam
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Gerade in diesen Zeiten, in denen kaum gemeinsam gefeiert werden kann, wichtig: Lieben Menschen zu gratulieren. Sie können in unseren Newslettern aus Mitte, Neukölln, Reinickendorf und natürlich auch in allen anderen bezirklichen Leute-Newslettern vom Tagesspiegel auf Geburtstage von Freunden, Lebenspartnern, Verwandten, Nachbarn, Kollegen, Geschäftspartnern etc. hinweisen oder auch selbst mit ein paar netten Worten gratulieren. Schreiben Sie unseren Autorinnen und Autoren, deren E-Mail-Adressen Sie in den Newslettern finden.

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