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Eine Landebahn gibt's, viele Kirchen, Strand - und Sportlerinnen und Sportler, die in Berlin erwartet werden. Foto: pa/dpa
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13.700 Kilometer Flug bis Berlin Vom Pazifik an die Havel – was für eine Reise!

In Berlin finden die „Special Olympics“ statt. Ein riesiges Fest! Und gleich drei Teams wohnen in Spandau. Unser Autor hat sich fix umgeschaut.

Diese Nachricht ist noch ganz frisch – und macht gute Laune: Berlin-Spandau wird bei den „Special Olympics 2023“ (größtes Mehrfachbehindertensportfest der Welt mit 7000 Sportlern, 20.000 Helfern ff.) Gastgeber für die pazifischen Inselstaaten Mikronesien, Kiribati und Nauru sein. Diese Info schickte gerade Spandaus Sportstadtrat Frank Bewig, CDU - und das war natürlich eins der Top-Themen im Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel.

Herrje, wo ist nur der geliebte Diercke-Weltatlas?! Wo liegen diese drei Inselstaaten? Nehmen wir halt Google Maps: Hier liegt Nauru, inmitten des welligen Nirgendwo zwischen den USA und Australien. Und ganz oben ein Luftbild, das bei dpa zu finden war. Atemberaubend.

13.700 Kilometer Flug sind’s vom Flugplatz Berlin-Gatow nach Nauru. Der Inselstaat ist der zweitkleinste der Welt und hat weniger Einwohner als Kladow, nämlich 11.600. Sie haben dort einen Flughafen, Strände ohne Ende und kein Hotel namens „Spandau“, aber eins mit dem Namen „Budapest“.

Es gibt dort mehr Kirchen am Strand als Spätis bei uns in der Altstadt. Und die Nazis haben selbst diese Insel im Krieg bombardiert. Einen Sportplatz habe ich aus der Luft nicht entdeckt, dafür aber in Kiribati – allerdings sah der Fußballrasen aus wie die Wiese im Münsingerpark im Hochsommer ohne Regen. Aktuell sind’s dort 29 Grad. Soweit der schnelle Check für den Spandau-Newsletter.

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„Wir freuen uns schon jetzt auf unsere Gäste aus den Inselstaaten Mikronesien, Nauru und Kiribati“, sagte Sportstadtrat Bewig. „Natürlich haben wir uns bereits Gedanken über geeignete Unterbringungsmöglichkeiten gemacht und erste Ideen zur Freizeitgestaltung gesammelt, doch nun können wir intensiv in die Planungen einsteigen. Sobald wir wissen, in welchen Sportarten unsere Gäste aktiv sind, werden wir uns auch mit der Frage nach geeigneten Trainingsstätten auseinandersetzen.“

Die Wettkämpfe finden in unserer unmittelbaren Nachbarschaft statt. Etwa in der Eissporthalle an der Glockenturmstraße (ungefähr 300 Meter Luftlinie bis Spandau), im Olympiapark oder auch vor Kladow auf dem Wannsee. „Unsere Segel-Wettbewerbe finden beim Verein Seglerhaus am Wannsee e.V. direkt am beliebten Wannsee statt“, teilten die Veranstalter mit.

Das Wassersportheim Gatow ist nicht behindertengerecht

Betten gibt es im Wassersportheim in Berlin-Gatow direkt an der Havel, dummerweise ist das Haus überhaupt nicht behindertengerecht, wie der Tagesspiegel berichtet hat: „kein Fahrstuhl, nur Treppen“. Als Alternative hat das Bezirksamt in seinen Bewerbungspapieren das Hotel Christophorus im schönen Johannesstift vorgeschlagen. Das gilt mittlerweile als Favorit, höre ich auf den Rathausfluren.

Auch über erste Freizeitideen habe ich hier ausführlich im Tagesspiegel berichtet („Tanzabend, Dampferfahrt, Ausflug zu Florida…“). Die Gäste werden im Sommer 2023 hier untergebracht und auch trainieren. Bewigs Apell: „Unterstützungsangebote unserer Spandauer Vereine sind jederzeit herzlich willkommen.“

Auch Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg bekommen Besuch

Noch zwei weitere Berliner Bezirke bekommen übrigens Besuch: Lichtenberg wird eine Delegation aus Fidschi empfangen, Marzahn-Hellersdorf begrüßt sportliche Gäste von den Marshallinseln, so Stadtrat Bewig.

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P.S. mein Lesetipp: Mein Diercke-Weltatlas und ich verbindet eine ganz besondere Beziehung, die eines Tages in der Abi-Prüfung getrübt wurde: Ich habe eine Rot-Grün-Schwäche. Gemein. Die Geschichte von mir im Tagesspiegel rührte sogar die Diercke-Zentrale. Holen Sie die Taschentücher raus!

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