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242 Tablets wurden aus der Willy-Brandt-Schule gestohlen. Foto: Uli Deck/dpa
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Beute für 100.000 Euro statt Homeschooling Reinigungspersonal nach Tablet-Diebstahl in Berliner Schule unter Verdacht

242 frisch gelieferte Tablets für bedürftige Kinder im Wert von etwa 100.000 Euro sind weg: Reinigungskräfte könnten damit etwas zu tun haben.

Im Fall des Diebstahls von 242 Tablets an der Willy-Brandt-Schule im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen gibt es einen ersten Verdacht, der sich auf das Umfeld der Schulreinigung richtet.

Auf diesen Zusammenhang deuten nach Tagesspiegel-Informationen die Nutzung eines bestimmten Transponder-Chips zum Ausschalten der Alarmanlage sowie die fehlenden Einbruchspuren am Haupteingang.

Unklar ist bisher, ob im konkreten Fall ein Subunternehmen mit der Reinigung beauftragt war. Das werde jetzt geklärt, hieß es aus dem Bezirksamt.

Carsten Spallek, der CDU-Bildungsstadtrat von Mitte, bat am Donnerstag um Verständnis, dass er – ebenso wie die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen – „die entsprechenden Hinweise nicht kommentieren kann

Der Diebstahl, der sich laut Polizei in der Nacht zu vergangenem Freitag ereignete, traf vor allem bedürftige Kinder: Speziell für sie waren die 242 iPads im Wert von etwa 100.000 Euro angeschafft worden.

Mehrere Prominente starteten daraufhin eine Spendenaktion auf der Crowdfunding-Webseite "Betterplace", um neue Geräte zu besorgen. Bis Donnerstagnachmittag kamen dort mehr als 15.500 Euro zusammen. Auch Schulsenatorin Sandra Scheeres (SPD) kündigte raschen Ersatz an.

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