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Menschen sitzen in Restaurants und Bars in Friedrichshain. Foto: Christophe Gateau/dpa
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Exklusiv Berliner Vorstoß Wer zweimal geimpft ist, soll „volle Freiheiten“ zurückbekommen

Senatorin Ramona Pop hält Grundrechtseinschränkungen für zweifach Geimpfte für nicht begründbar. Bund und Länder sollen zügig eine Regelung treffen, fordert die Grüne.

Grundrechtseinschränkungen sollen nach der zweiten Corona-Impfung zurückgenommen werden. Das fordert Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne). „Es gibt keinen Grund, für geimpfte Menschen die Einschränkungen der Grundrechte aufrechtzuerhalten“, sagte sie dem Tagesspiegel.

„Diese müssen mit der zweiten Impfung ihre vollen Freiheiten leben können, da sie das Virus nicht mehr übertragen können.“ Pop reagierte damit auf neueste Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts, wonach Geimpfte nicht nur gegen Covid-19 geschützt sind, sondern auch nicht mehr infektiös für alle anderen.

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„Bund und Länder müssen hierfür zügig eine Regelung treffen. Es wäre denkbar, dass wir in Berlin einen eigenen Vorstoß unternehmen“, sagte Berlins Wirtschaftssenatorin. Dem Vernehmen nach könnte sich der Senat am Donnerstag zu einer Sondersitzung treffen, um über diese und weitere Fragen zu beraten.

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Zuvor hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Sonntag Hoffnungen gemacht, dass vollständig Geimpfte genauso wie negativ Getestete schneller Freiheiten beim Einkaufen und Reisen zurückerhalten könnten - allerdings erst nach der dritten Infektionswelle.

Mit Bezug auf die neuen Erkenntnisse des RKI sagte Spahn, dass das Übertragungsrisiko zwei Wochen nach der zweiten Impfung wahrscheinlich sogar geringer sei als nach einem negativen Schnelltests von symptomlosen Infizierten. Spahn betonte, auch für vollständig Geimpfte würden in der aktuellen Pandemiephase Corona-Regeln wie Abstand, Hygiene und Schutzmasken weiterhin gelten.

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