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2014 lehnte eine Mehrheit der Berliner eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes ab. Ein zweiter Entscheid könnte aber anders ausfallen. Foto: imago images /Hoch Zwei Stock/Angerer
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Berliner sollen nochmal abstimmen FDP startet Volksbegehren für Bebauung des Tempelhofer Feldes

12.000 Wohnungen sollen am Rand des Tempelhofer Feld entstehen. Die Liberalen wollen einen neuen Volksentscheid. Nun startet das Unterschriftensammeln.

Die FDP will einen neuen Volksentscheid über die Bebauung des Tempelhofer Feldes. 2014 hatte sich eine Mehrheit der Berliner gegen eine Randbebauung mit Wohnungen ausgesprochen.

"Das akzeptieren wir. Wir glauben aber auch, dass Zeiten und Anforderungen sich geändert haben", heiß es in einer Mitteilung der Partei am Mittwoch. Und Weiter: "Eine gemeinsame Entwicklung des Geländes streben wir erst an, wenn das Volk neu entschieden hat."

Nun startet die Partei das Volksbegehren "Baut auf diese Stadt", als ersten Schritt zu einem Volksentscheid müssen hiermit genug Unterschriften gesammelt werden: 20.000, heißt es in der Mitteilung.

Eine Tagesspiegel-Umfrage vom Januar zeigte, das damals 60 Prozent der Berliner für eine Randbebauung waren, ein neuer Volksentscheid könnte also anders ausfallen, als der 2014.

Den Plan für eine zweite Abstimmung gibt es schon länger - im Dezember 2019 wurde er bekannt. Am Rand des Tempelhofer Feldes sollen 12.000 Wohnungen entstehen, wenn es nach den Liberalen geht. Die Aufteilung der Bebauung soll nach einem „Dreiklang“ stattfinden: „Ein Drittel Genossenschaften, ein Drittel städtische Unternehmen, ein Drittel Private“, skizzierte Czaja den Ansatz Ende vergangenen Jahres.

Voraussetzung für die Bebauung der Ränder des ehemaligen Flughafengeländes ist eine Änderung des Gesetzes zum Erhalt des Tempelhofer Feldes aus dem Jahr 2014. (Tsp)

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