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Bürgermeisterin Kirstin Bauch und die Stadträt:innen Arne Herz, Oliver Schruoffeneger, Heike Schmitt-Schmelz, Fabian Schmitz-Grethlein und Detlef Wagner hissen "Mayors for Peace"-Flagge. Foto: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf
© Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf

Berliner Solidarität und Hilfe für die Ukraine Eine Einladung, es nicht bei Symbolik zu belassen

Kritik an gehissten Fahnen und Solidaritätsadressen ist billig, denn Symbolik ist berechtigt und hilfreich - wenn es nicht dabei bleibt. Ein Kommentar.

Als Putins Armee die Ukraine überfiel, gingen Gefühle der Wut und der Ohnmacht bald über in den Wunsch, etwas zu tun, lokal, im Kleinen. Erste Aktionen – Fahnen an Rathäusern, Solidaritätsadressen, Gebete – waren symbolisch.

Kritik daran, Marke: Na das wird Putin aber beeindrucken, ist billig, denn es ist wichtig, die Schockstarre zu überwinden, mit den auf schreckliche Art Epoche machenden Nachrichten umzugehen und Kraft für Weitergehendes zu schöpfen. Da ist der Griff zum Nächstliegenden verständlich. Und berechtigt – wenn es nicht dabei bleibt.

Auch Städtepartnerschaften sind erstmal symbolisch. Werden sie aber mit Leben erfüllt, dann erwächst daraus schon in der Normalität friedlicher Zeiten ein Austausch mit Erlebnissen, von denen die, die daran teil haben, ein Leben lang zehren.

In der Not ist Partnerschaft Verpflichtung. Zwei Berliner Bezirke haben ukrainische Partnerschaften: Charlottenburg-Wilmersdorf mit Kiew-Petschersk und Steglitz-Zehlendorf mit Charkiw. Die Bürgermeisterinnen Kirstin Bauch und Maren Schellenberg laden am 3. März um 19 Uhr ins Rathaus Charlottenburg, um Hilfe zu koordinieren.

Anmeldungen bis 2. März unter sbne@charlottenburg-wilmersdorf.de. Eine Einladung, es nicht bei Symbolik zu belassen.

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