Ein Polizeifahrzeug (Symbolbild). Foto: Kitty Kleist-Heinrich
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Berlin-Neukölln Zwei Unfälle bei Verfolgungsjagd

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Ein Unbekannter war Sonntagnacht vor einer Verkehrskontrolle durch die Stadt geflüchtet; zwei Unbeteiligte wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei beschlagnahmte das Fluchtauto.

Sonntagnacht wollten Polizisten in Zivil gegen 23.20 Uhr an der Kreuzung Urbanstraße Ecke Hermannplatz in Neukölln einen Autofahrer mit "auffälliger Fahrweise" kontrollieren. Der Audifahrer entzog sich jedoch der Kontrolle und raste davon, die Beamten nahmen mit Blaulicht und Martinhorn die Verfolgung auf.

Auf der Autobahn BAB 100 versuchte der Flüchtende die Zivilfahnder und weitere Polizeifahrzeuge abzudrängen, die hinzugekommen waren. Es kam zu zwei Unfällen: Zunächst drängte der Raser an der Anschlussstelle Hohenzollerndamm einen unbeteiligten Mercedes ab, welcher dadurch mit einem Einsatzfahrzeug der Polizei zusammenstieß. Der 19-jährige Mercedesfahrer wurde leicht verletzt.

Später kollidierte der Flüchtende mit seinem Auto am Autobahndreieck Funkturm mit einem 44-jährigen Motorradfahrer, der stürzte und mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht werden musste, wo er stationär aufgenommen wurde.

In der Rostocker Straße in Moabit gelang es den Polizisten schließlich, den Audi zu stoppen. Der Fahrer sprang aus dem Wagen und flüchtete unerkannt zu Fuß weiter. Seine 21-jährige Beifahrerin blieb zurück. Sie wurde nach Feststellung ihrer Personalien wieder entlassen. Der Audi wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an. (Tsp)

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