Museumsreif. Foto: imago/Manngold
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Berlin-Kreuzberg Air Berlin kommt ins Technikmuseum

"Historisch einmalige Objekte dürfen nicht verloren gehen", sagt der Vorstand des Berliner Technikmuseums. Er freut sich über Devotionalien der insolventen Air Berlin.

Air Berlin ist Geschichte und wird jetzt ein Fall fürs Museum. Das Deutsche Technikmuseum am Landwehrkanal hat nach eigenen Angaben "ein Konvolut museal bedeutsamer Objekte und Dokumente aus dem Bestand der insolventen Fluggesellschaft" übernommen. "Dieser Teil der Luftfahrtgeschichte muss erhalten werden", sagte Museumsvorstand Dirk Böndel. "Wir stellen gemeinsam sicher, dass historisch einmalige Objekte aus dem Bestand der Air Berlin nicht verloren gehen, sondern in unserer Sammlung aufbewahrt und museal erschlossen werden."

Und was landet nun im Technikmuseum? Ein Blick auf die Inventarliste ("mehr als hundert größere Objekte und viele weitere Kleinobjekte"): Ins Museum komme ein "Kabinen-Show-Room der Air Berlin mit zehn Sitzreihen der Business- und Economy Class und allen zur Kabinenausstattung gehörenden Objekten". Und weiter: "zwei Großmodelle sowie diverse Uniformen aus der Historie des Unternehmens", ein 40 Zentimeter hohes Schokoherz und Bordmagazine

"Wir freuen uns, dass wir mit der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin einen starken Partner gefunden haben, der die Show Rooms, Flugzeugmodelle, Uniformen und zahlreiche weitere Objekte der Air Berlin übernimmt", wird Ralf Kunkel zitiert. Er ist der

Kommunikationschef von Air Berlin. "Mit dem letzten Flug am 27. Oktober 2017 unter airberlin-Flugnummer ist eine Luftfahrt-Ära zu Ende gegangen." Wann die Devotionalien im Museum zu sehen sind, ist noch unklar.

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