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Polizei im Einsatz (Symbolbild). Foto: Kitty Kleist-Heinrich
© Kitty Kleist-Heinrich

Attacke auf Vorbeigehende 28-Jähriger würgt 70-jährigen Passanten in Berlin-Kreuzberg beinahe zu Tode

Ein 28-jähriger Mann hat in Kreuzberg innerhalb weniger Stunden vier Menschen angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Eine Mordkommission ermittelt. 

In Kreuzberg hat ein 28-jähriger Mann in der Nacht von Samstag zu Sonntag vier Passanten angegriffen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei schlug der Tatverdächtige gegen 21.30 Uhr in der Wilhelmstraße einen 41-jährigen Passanten an den Kopf und verletzte ihn leicht. 

Gegen 22 Uhr soll der 28-Jährige einen 16-Jährigen in der Großbeerenstraße niedergeschlagen und dessen Geld geraubt haben. Der Jugendliche wurde leicht verletzt und musste ambulant vor Ort behandelt werden. 

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Gegen 23.45 Uhr soll der Verdächtige in der Zossener Straße einen Fußgänger zu Boden gestoßen haben und schließlich soll er einen 70-Jährigen gegen 0.15 Uhr in der Großbeerenstraße Ecke Wartenburgstraße angegriffen, ebenfalls zu Boden gestoßen und stark gewürgt haben. 

Rettungskräfte brachten den verletzten Mann in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde. Alarmierte Einsatzkräfte der Polizei suchten die nähere Umgebung ab und nahmen den Tatverdächtigen vor einem Museum fest. 

Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts zum Nachteil des 70-Jährigen haben eine Mordkommission des Landeskriminalamtes und die Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen zu allen Fällen übernommen. Sie dauern an. Der mutmaßliche Angreifer werde am Montag dem Haftrichter vorgeführt, wie die Polizei mitteilte. (Tsp)

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