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Matthias Kollatz (SPD), Finanzsenator von Berlin, spricht bei einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des Berliner Senats. Foto: picture alliance/dpa/Christophe Gateau
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Angesichts steigender Steuereinnahmen Berlins Finanzsenator Kollatz fordert schuldenfreien Haushalt

Die jüngste Steuerschätzung hat ergeben, dass Berlin mehr Geld einnehmen wird. Matthias Kollatz warnt aber vor „Übermut“ bei den Koalitionsverhandlungen.

Angesichts steigender Steuereinnahmen und wachsender finanzieller Handlungsspielräume fordert Berlins geschäftsführender Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) einen schuldenfreien Doppelhaushalt für die Jahre 2024/2025.

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„Der Doppelhaushalt muss dann ohne Reserveentnahme aufgestellt werden. Das ist möglich“, sagte Kollatz dem Tagesspiegel.

Der handelnde Finanzsenator verwies dabei auf die in der Vorwoche veröffentlichte Steuerschätzung. Diese hatte ergeben, dass Berlin in den kommenden Jahren deutlich mehr Geld einnehmen wird als bislang prognostiziert: Im Mittel der kommenden fünf Jahre dürften der Schätzung zufolge zusätzlich 1,25 Milliarden Euro fließen – pro Jahr.

Einschränkend fügte Kollatz hinzu, dass es „ohne eine gewisse Selbstdisziplin“ nicht gehen werde. „Stand jetzt kommen wir aber gut raus aus dieser Krise“, sagte Kollatz weiter, warnte die Verhandler:innen in Bund und Land aber auch vor „Übermut“.

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